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Buch 1 (1738)
Entstehung
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276
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276 Das V. Kapitel,

Beym Neweccio findet man sechs 8-Nüg, worauf Aebtißinnen zu sehen,welche Lilien in Händen halten. Ein niedreres mag ich akhier nicht anfüh-ren , sondern sage nur so viel, wo Lilien zu sehen, sölchenicht gleich vor dasKönigs. Französische Wappen zu halten; worbey vielweniger dieses seineRichtigkeit hat, daß das Königreich Thüringen drey Lilien im blauen Feldegeführet.

§. inx.

Friederich Luc^ schreibet am angezogenen Orte: „Anfänglich füh-„rete Thüringen im Wappen ein Silberweisses Wad, in einem Purpur- „rothen Felde oder Schilde, und in des Rades c^nn-o ein Purpurfarbigem,Pall mit sechs Speichen, ohne Schienen, mit so vielen Pfauen-Federn,,ausgezieret. „ Dieses macht mir ein Nachdencken und erinnert mich an dasErtz-Bischöffliche und Churfürstliche Mayntzische Wappen, welches einSilber weisses Rad im rothen Felde ist.

Insgemein wird davor gehalten und vorgegeben, es habe der Ertz-Bischoff^illeZiüus ein Rad zum Andencken, daß sein Vater einwagnerzu Stromingen in Sachsen gewesen, aus Demuth und zur Erinnerung sei-ner geringen Abkunfft, in das Mayntzische Wappen setzen, und darzu schrei-ben lasten:

rio ecliiis, in czuibu8 non temel 8.8te^)banu8 clünchtur übum Lve rotäm 5eren8,<^uibus iielelo numum XVi.braKeiitum Loslkuientem, in czuö 88. 8imon Lucias^^»otioli Ali^m'knt, lilium gei-entes. 8unt etism penes me ^)!u?a monalteriorum«eclebarumc^ue ÜMllJ, in <^uibu8 tanKorum imggine8 iiba roiäsczue t'erunt, cle<^uibu8 intpA teorbm erit n^encium. Lczuielem ex bi8 ÜM8 tbperi^ue iic^let, go-rern efirsmodi act reliAiouem üntiiwtcm^uc corum, ^uibu8gU6.itui', potilbmumperünere, stczue acleo non nib i-iuKis rcUgioli-xzue ^eribuiz tribui, czuorum tan-cümonia viv-e üc^>iu8 mectio revo cum iiore oclurifero toter com^arari: 8ee!czuicttibi volunt eju8mocli liliü, Ii princi^)ibu8 Mtlm^eratoribu? tribuuntur? Memtänenon aeleo inire^uen8 ett in numi8 br?.Äegti8 LI. 0IeAciu8 in iauelüto 8^>ici!eAioI. iVnti<znitati8 clelineavlt numum in czuo bic ^riuce^s te-

<ten8 ei extra liiium, linilira librum reuet, L^etiamina ianc reü^iobs c^uam princi-xibu8 frecjuentiora, cum bac e^iArapbe: o LLLL'b- 1)8 o boc ett,

3ee! cx' Iric locum babere ratioucm, k lanKitatesc rellAione petitam, IÄ8 verbi8 Uocet Iauclatu8 0IeZriu8: LN torüan bic /rlbertusille reli^iolii8, ceu über 6c lüium in mauibu8 innuere vielentur, cuju8 conjux tte-lena cccnobium Lrarrellcauorum ^ templum ^nnoLbritll I2Z8- funeiavitiVittc-bei-KX, in huo nondseo tolum ixtateä filim, tV!berru8 tt. LleÄ. L^x- ell te^ulcus.