Druckschrift 
Buch 1 (1738)
Entstehung
Seite
249
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Von dem Königlichen Regiment in Th üringen. 249

Hermenfried, nach der Aussage äumoim, vvitticllwäi, sim-iä. xiesbyt.unddes ^uchoi-i8 äs I.anäAi'lläis 'I'liui'inZiT seine I^etii'aäe nach ScheidlNgM,

welches abermahl an der Unstrut lstuii-et. Daheeo sehe ich wieder nicht,wie das Ronneburg in der Wetterau könne der Ort seyn,wo die Thürin-ger die unglückliche Niederlage erlitten. Es kommt dieses noch weiter zumangemerck, daß zuvor ins richtige muß geftellet werden, ob damahls Thü-ringen sich so weit dahin erstrecket, und die heutige Wetterau mit Mcigvi-ret habe.

Noch weiter erweiset Herr Johann Adam Bernhart in ^mi^uie.^VettsraviX, daß dieser an der Wetterau angegebene Ort ehedessen nichtRuniburg, sondern Rannenburg geheißen. Seine eigene Worte lautenHiervon, ?. 95. also: „Von dem Wetterauischen Ronneburg schriebe sich,,ehemahlen eine edele Familie, daß aber weder sie, noch der Ort jemahls,,Runiburg gewissen, ist leicht zu erweisen. Der ordentliche und eigentliche,,Name war Rannenburg, wie selbigerofft mvosumsmen vorkommt, und,,in denen /wtihUlt.xosiäenübus des Herrn ^euckfeldö x.71« da zwey von,,dieser Familie äs smio 1209. angeführet werden, Heißt der Name kan»

.äenbnt s. „

Caspar Abel will in dem ersten Theile seiner Sächsischen Alter-thümer dieses Ronneburg auf denen Fuldischen Grentzen gefunden haben.Dann also schreibet er p.469. Um nun solche doppelte MM-ie zu rächen,griff I'dsoäoricuz abermahl zu den Waffen, und rieff seinen Bruder ew-tbarium zu Hülffe; Iäsrniciäj"äu8 wiedersetzte sich ihm zwar mitallerMacht,wurd aber nach einem dreytagiaen Treffen bey Runiberg geschlagen, wel-cher Ort doch mit Nichten das Stadtlein Ronneburg im Altenburgischen,auch nicht zu Tenneberg oder Weissmsee in Thüringen zu suchen, wo etwadie andre und dritte Schlacht geschehen seyn mag, da die Francken weiterins Land ?.vancii et, sondern es gibt die Vernunfft selbst, daß da König ttsi -menüieä seinen Feinden nach Zeugniß voller Much entgegen ge-gangen, dieses Treffens-Wohlstattdann in Ost-Francken seyn müsse, wosich auch noch die sogenannte Schonberge im Fuldischen finden, in denennach der neuesten Land-Charte des Fuldischen Stiffls ein berühmter miteinem bl bezeichneter Paß, der Schlag oder Himmels-Dunck genannt,zusehen, welcher dem Ansehen nach dazu wohl gelegen gewesen, denen Fein-den durch gemachte Graben, den ohndem engen Zugang noch schwerer zu(Thür.Chron./.THeil.) Zi NM-