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Buch 1 (1738)
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Das V. Kapitel,

da Saul König in Israel gewesen. Nach ihm sey sein Sohn

König der Thüringer und Sachsen gewesen.

annum 48. nach Christi Geburt erzehlet er, wie Einige von ^le-x-znäri Krieges-Heer sich zusammen gesellet, deren GesellschasstNetrwii, dasjstRiesselinge genennet worden; Die hatten sich zur See begeben undwaren, wo jetzo Rostock und Lübeck gelegen, angelandet, woselbst sie dieThyrigetes, oder die Theuren Gothen, das ist, die Thüringer angetroffen.Wie nun die necrioii gesehen, daß die Thüringer keinen Konig, hatten siedieselbe mit Gewalt von der See getrieben, und weil sie im Waffen nichtgeübt gewesen, sondern im Streite sich thörlich angestellet, wären sie vondenen i'eti-iviiz Thorlinge genennet worden.

Bey dem Jahr 347. saget er, es habe über die Francken, Thüringenund Hessen König Merwig geherrschet.

M lmnum. 456. saget, König Etzel oder Attila sey gestorben, woraufsich die Thüringer wieder selbst einen König aufgeworffen, L^88ini/8 ge-nannt.

Bey dem Jahr 515. gedencket er des Königs Ermenfriedens von Thü-ringen, wie auch seines Todes; ingleichen wie sie dem König Dieterichgehuldiget» . ^

601. meldet er, wie Konig Dieterich gestorben, und an dessenstatt seines Bruders Sohn zum König erwählet worden;

ingleichen von dessen Nachfolger, dem Könige D^odei-tv, welcher Lt. Pe-ters Münster in Erffurt soll erbauet haben. So weit Bange von denThüringischen Königen.

6. Der ungenannte der merckrourdigen und auserlesenenGeschichte von der Landgrafschafft Thüringen, welcher insgemein vorden Tonnaischen Lupenmenäenr, Pfefferkorn gehalten wird, führet im 15.Capitel gleich Anfangs an, und hätten in ihren, Thü-

ringen und dieses Landes Könige, betreffenden Schrifften eines Thüringi-schen Königs, Namens Hammer, gedacht. Er aber, Pfefferkorn, hältdenjenigen Erpo, von welchem vorgegeben wird, er habe Erffurt erbauet,vor einen Thüringischen Krieges-König. Nach diesem kommt ihm einer,Namens Hoyer; weiter oderGtternich; ferner KönigMal-

derich ; nach demselben König Mitholff, oder nach diesem Kö-

nig Günther, oder dessen Tochter unNiiäjz , wie ^.veminuz

schreibet, an den König der Hunnen sott verheyrathet gewesen

seyn.