Von der Thüringer Heydenthum;c. 191
was man wolle. Sie hielten ferner davor, daß, wann sie den Mond sichalso verbündlich gemacht, und an sich gezogen, so würden sie auch mit derKraffe begäbet seyn, mit ihren b! offen Anschauen, Menschen und VieheSchaden zuzufügen. Dieser Aberglaube ist heutiges Tages noch nicht aus-gerottet. Dann einige halten davor, die Unholden könnten mit ihrem An-schauen, sonderlich denen kleinen Kindern, schaden. Und wie viel Abergläu-bisches Zeug wird nicht zur Nach s-Zeit, bey dem Mond Schein, mitAus-grabung allerhand Wurtzcln, mit Sammlung des FarremSaamens, u.d»m.hin und wieder getrieben? Wider dieses eiffert nun dieses Vouciiium.
§. XVII.
So viel habe ich kürtzlich von der Thüringer Heydenthum meldenwollen, wo ich zwar sehr weitläufftlg so wohl von diesen angeführten, alsauch Götzen-Pfaffen, Haynen, Opffern, Altaren und a. d. m. hatte han-deln können; Wellen aber dieses in mehr angeführten ersten Theile mei-ner A Viemm-Idii. XOi'äZav. Veter. geschehen, so kan derjenige,der ein mehreres zu wisien verlanget, daselbst alles beysammen finden/
Von der Bekehrung dieses Landes Inwohner zum Christenthum, wirdim zweyten Buche dieses Historischen Wenses, umständlich und aus-führliche Meldung geschehen.
.. cum volui, ripis mirantikus, grüneslu lautes reellere Iuc>s; coucujZgczue Ulko;
Ltsutig coucuUo cantu treta; uudüa pello;
Xubüaczue iucluco: Veutos gdiAoc^ue vocuHue:
Vipereas rumpo vert>is, Ze carmine fguces:
Vivsczue Igxg, lug couvuUaczue rodora tcrrg,
Vt ülvss moueo; jubeoczue treuiüeere moutes;
Vr muAire lülum, maneslzue exire le^uleris.
N"e czuoczue, luug, trako.
Hier sehen wir, wie DIecIcg, da sie den alten .^lon wolle wieder jung machen, so be-stünde ihre Großsprecherei) auch darinne, daß sie sagte, sie wolle den Mond commgu-cliren und befehlen, daß er muffe zu ihr kommen. Dann also erklären die Lammen-meutstores die kormul: Ve czuoc ^ue, Illing, trgllv, iä ell, Ue c«1o UetraUo.
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