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Buch 1 (1738)
Entstehung
Seite
178
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»78 Das IV. Kapitel,

Frauen Bettstroh, welches sie L'. nenneten, und dahers

^diese?nZanigm oder Aberglauben also anmercketen; ve xcttenNro, guoädoni voclim 8. ^4ln iX. Als nun lange Zelt hernach dleser Inäiculusnüll'um zum abschreiben kam, und der Coxiile dieses ?ettenüio funde, sovermeinete er, dieses sey ein Fehler, und setzte an dessen statt?ctenäo, wel-ches nachgehens vielen Gelehrten den Kopff zerbrochen, daß sie auf man-cherlei) ungeraumte Meynungen verfallen, dergleichen auch des 8^«^seine ist. Denn wie sollte es denen karndus CcmcM in Sinn gekommenseyn von dem Bitten der Heiligen vu-u-in, wie es 8.^^1-108 nennet, zuhai>-deln. Der mäicuius enthalt ja ?ÄMnici8, das ist, wie es On

erklaret, eü8 eüe 8upei'Nitivne8 NtlMNOi um ä CNiiNiaui8 lläei ücilluc äu-bin vdiei vnl i loiims, das ist, I^SMX sindHeydnische Gebräuche und Aber-glauben, welche von denen neu angehenden und in gewissen Stücken nochivanckend-und zweiffelhafsten Christen pflegten beybehalten zu werden:Und der fünssle Canon dieses Loncilii saget und verordnet, ut unus qnisHUL

kpilcovus, in iua?ai'ocjna,iölicitnäineln aäjuvante Crallone, llve Co-

znne, - - ut populu8 Oci ?.iAtinin8 non iacint, t'ecl oinneg chu^cilias ZentilitatisÄdjiciat sc rcchuat scc. Das Haupt Odjectum der VersaMMlett'N ?att'nmwar, die Heydnische Mißbrauche und Aberglauben auszurotten; warKann aber das Bitten der Heiligen viai-iT, (welches auch nicht einmal)! in»einen förmlichen Verstände geredet ist) eine ?aZania? Pflegten wohl dieHeyden die Mutter Gottes um ihre Vorbitte beyGOtt anzuflehen? wo-Hin eigentlich 8aAittarw8 abstehlet; ymUe.luäicium! Wofern dahero diesesin seinem eigentlich- und natürliche!: Verstände sollte exxi-mmet werden,so mögte es etwa am füglichsten auf folgende Artgeteutschet werden: Don-dem B.raut, welches die Christen unser Frauen Bett-Stroh nennen»

XX. De fei-li8, czuX lliciuut .jovi vel Xlci'cui'io. Von denen Festen, so siedem .sovi und Vlei-cm-io zu Ehren halten.

XXI. I)e CuttT äefeelione^ c^uoä clicum Vinceluna. Von der Mond-Finsterniß, so sie Viuceiuun nennen. Abermahl gantz unrecht, Viuce-wna ist nicht ein, sondern getheiltes Wort, und heißt: Vinco Cuna.Wann der Mond zunahm, so waren die Heyden lustig und sehr ver-gnügt; wann er aber abnahm, so stunden sie in den Gedancken, eswäre ein aroß ungeheures Tbier, welches mit dem Mond stritte, den-selben anpacke und fressen wolle; um nun solches zu verhindern, so