Vorbericht.
Num. 42. also schreibet: „Der St. Ulrich muß doch ein angese-„Heuer Heiliger gewesen seyn/indem auch hier in Hake die andere"Haupt-Kirchezu St. Ulrich genennet wird/auch an andernOr-"ten die Katholische diesem Heiligen Altare erbauet. Man pflegt^aber gleichwohl auch bey uns/ wenn sich einer (5 v.) übergiebt/,,zu sagen: Er rufft St. Ulrichen/ desgleichen: Er ^ppclsirt am,St. Ulrichen.,, Die garstige Glosse ist gantz a pi opoz in ei-nem Abrisse von einer Thüringischen Historie angebracht. Die-jenige/welche also sagen/ thun gewiß unrecht/ und der Herrmit ihnen. Ich entsinne mich/ einsten ein si^ucisix gesehen zu ha-be»/ wo an statt der sonst gewöhnlichen zwey unter dem KreutzeunserS Heylandes stehenden Personen / zwey andere an derenStelle hingesetzet waren. Ein sinnreicher Kopff schrieb aber die-sen Vers darunter:
Man laß den heiligen beym Kreutze ihre Stelle.
Den - - - den - - - in der Hölle.
Ich will diese Worte per /Ulusionem hieher appsin'ren/ undalso sagen:
Man laß den Heiligen im Himmel ihre Stelle/Der Spötter kriegt schon Platz der einsten in der Hölle.
Wa6 sonst an diesem und andern Orten mehr vor unnöthig,,und anzügliche/an sich aber ungeraumte Dinge eingestreuetwer-dm/expnmiren wahrhafftig denLsiam6tcr eines wahren kWo-rici nicht/ der ohne HisieÄen/ sine im Le siusiio schreiben/ und al-les mit Standhafften Beweiß/ was er saget/ vertreten soll/ wo-ran es durchgehends dem Herrn Professor fehlet/ allermassen diepomcs fast durchgangig/ Johann Hühners Historische Fragen,
welches zwar ein gut Schul-Buch/ doch aber mit vielen Fehlern
an-