Druckschrift 
Buch 1 (1738)
Entstehung
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Vorbericht.

Hew sintemal der geborne Gott solches vermag/so richtet es auch.,dahin/daß wir deichenden/ den wir dem Könige inVngern ge-»den müssen / ledig werden / denn wir müssen vergehenden vnsern»Leib und Gut/ unser Weib und Kind/ und alles was wir Habens .Werden wir nun solches zehenden loß gemacht/ und eine glaubtwürdige Versicherung darüber empfahen/ so wollen wir getreu-,,lieh glauben/ uns täuffen lassen/ vnd gerne folgen. Geschicht sol-"cheS aber nicht/so wollen wir den Khristen-Glauben nimmermehr"annehmen/sondern bey unsermGlauben todt und lebendig bleiben.^Bitten verwegen / der Herr wolle uns eine Antwort geben / zu!oder abe/ darnack wir uns zu richten haben.,,

Der Btschoff nam einen Abtritt/gieng zu seinen Rathen/und,,sprach: Ich dursste wo! gutes Raths/wegen der Thüringer«»Hurtigkeit/ sol ich sie des zehenden entledigen/ so ist der Königin»Vngern so machtig/ daß solches nicht wol geschehen kan. sol ich"sie aber erschlagen / un ihr Blut auswich nemen/ das fellet mir!schwerlich für: sol ich sie denn in ihren Glauben und Blindheit!sitzen lassen / so möchten sich andere Leute daran ergern. Bitt.,derhalben euch lieben Rathe/vmb einen gutenRath/ Wieich mit"gelimpff von den verstockten Leuten scheide/ daß niemand sa-"gen dürffte/ die Thüringer weren mit gewalt für dem öomfzcio"blieben. Sie antworten ihm: Herr/ ewre Meynung und für-"nemen düncket uns fürs beste/ daß ihr den Thüringern ein be-!dencken gebet/ darinnen sie sich wol besinnen mögen/ und solches.,euch auff eine benante Zeit wieder zu verstehen geben. Indes-"sen könnet ihr des KeyserS/ oder des Papsts Hülste erlangen."Der Bischoff williget/ und war mit solchem Rath wol zufrieden."

Als aber der Bischoff dieselbige Nacht an seiner Ruhe lag/"kam eine Stimme von Gott/ und sprach: öomtaci, du zweifelst/!

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