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Um einen Begriff von dem Aufwände zu geben, mit dem dieHaushaltung des Grafen in jenen Zeiten geführt wurde, seien hiernach den Büchern seines Privatsekretärs die Ausgaben des Jahres18l l wiedergegeben. Wie man sieht, sind dabei die Privatauslagendes Grasen, das Zpennadelgeld der Gräsin, die bei den einzelnenherrschasten verrechneten Voluptuarkontos sowie die Auslagen fürErhaltung und Vermehrung der Kunstsammlungen noch nicht mit
Die Auslagen des
Haushaltes betrugen
Löhne . . .
. 31 397 51.
- kr.
Küche . . .
. 94 981 „
9 „
Office . . .
. 37 757 „
10 „
Beleuchtung
. 17 801 „
35 „
Varia . . .
. 23 538 „
5 „
Stall....
. 79 319 „
48 „
holz ....
. 19 191 „
18 „
Keller . . .
. 27 073 „
43 „
Bauten . . .
. 74 473 „
52 „
Livree . . .
. 14 131 „
40 „
Doktoren . .
. 3 979 „
n „
Kindszimmer .
. 4 081 „
10 „
Summa 430 753 51.
84 kr.
In den Iahren 1815 und 1813 wurde der Sommer in Neu-lengbach verbracht, um in der Nähe des Sohnes zu sein. In diesePeriode fallen auch große Auslagen für die Verschönerung vonSchloß und Garten in Neulengbach. Als dann im Jahre 1817 diestetig wachsenden finanziellen Schwierigkeiten größere Einschrän-kungen dringend geboten machten, wurde das Palais in Wien zu-gesperrt und ganz aus die steierischen Güter gezogen. Die imSchlosse Irauenthal für nötig befundenen Adaptierungen kostetenaber so viel, daß auch diese Maßregel keine wirkliche Ersparniserzielen ließ. Dazu war Gras Moritz stets so viel in Geschäftenabwesend, daß seine Gattin fast immer allein bleiben mußte. Sowar er den ganzen Sommer 1818 in Paris, um das von ihm er-kaufte Gtrantosche vermögen zu liquidieren. Endlich, im herbste1818 aus Paris zurückgekehrt, konnte er sich wieder des langeentbehrten Glückes erfreuen, mit den Seinen zusammen zu sein.