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Die Grafen von Fries : eine genealogische Studie ; allen Nachkommen des alten Berner Rittergeschlechtes Fries von Friesenberg
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VII. Kapitel.

Die letzten Zeiten in Mülhausen.

(IS5S—1744.)

durch zwei Generationen andauernde Kamps mit der Republik» S Mülhausen sowie der dreißigjährige Krieg hatten die letztenMittel der einst reichen und mächtigen Familie erschöpft. DieZehnsucht nach der Vaterstadt lebte aber in dem Enkel Valentindes Jungen ungeschwächt fort. Die unversöhnlichen Feinde Valentindes IV. und Valentin des V. waren verstorben und durch ruhigerdenkende Vertreter der Gbrigkeit abgelöst worden. Zo konnteJohann Jakob >., der Lohn Valentin des V., sich um die Wieder-aufnahme als Bürger von Mülhausen bewerben und wurde ihm imJahre 1665 auch wirklich wieder das Mülhausener Bürgerrecht ver-liehen. Bus einer Eingabe Johann Jakobs vom Jahre 1670(Nr. 121) wissen wir, daß er 1622 geboren war, daß sein Vater,Valentin V., im Jahre 1635 gestorben ist und daß infolge derVerfolgungen, denen die Familie, ausgesetzt war und infolge derKriegsereignisse das einstige vermögen der Familie geschwundenwar. Johann Jakob l. arbeitete sich aber bald wieder in bessereVerhältnisse hinauf. Cr war dreimal verheiratet. Leine erste Frauwar Verena Wolf, seine zweite Gattin, die Ltammmutter der heutigenGrafen von Fries, war Salome Barbette aus Ltraßburg, seine dritteGattin hieß Margaretha Bocca. Im Jahre 1690 wurde er Zunft-meister.

Er hatte drei Löhne, Josias, Valentin VI. und Philipp Jakob.Josias hinterließ keine Nachkommenschaft. Valentin VI. ist derStammvater der noch heute in Mülhausen und verschiedenen GegendenFrankreichs blühenden Linie. Philipp Jakob aber pflanzte die Liniender heutigen Grafen und Freiherren von Fries fort. Im Jahre 1658geboren, war er dreimal verheiratet. Leine erste Gattin, die Nhnfrau