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Die Grafen von Fries : eine genealogische Studie ; allen Nachkommen des alten Berner Rittergeschlechtes Fries von Friesenberg
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III. Kapitel.

Lasel.

IZSS- 1400.

ährend um die Mitte des XIV. Jahrhunderts die urkund-lichen Nachrichten über das Geschlecht Fries in Bernversiegen, pflanzt ein Glied der Familie, Johann vonFriesenberg, unzweifelhaft ein Sohn Peters von der Linie aufJegisdorf, den Stamm in Basel fort. Im Jahre 1365 wirdnämlich ein Johann von Friesenberg aus Bern in Basel alsBürger ausgenommen (Nr. 84). In diesem Jahre war Baseldurch den Einfall entlassener Soldtruppen bedroht, die unterder Führung eines kriegerischen Nbenteuerers, eines gewissen Nrnoldvon Tervola, das Nheintal brandschatzten (Nr. 82 und 83). Inihrer Not riefen die Baseler ihre Bundesgenossen von Bern undZolothurn zu hülse, und wirklich wurde ihnen auch sofort ein hülfs-korps von 15VV Mann aus Bern und Solothurn zu hülse geschickt.Es scheint nun, daß der eben genannte Johann von Friesenbergsich unter diesen Hülsstruppen befunden und, weil er eine Baselerinals Gattin heimführte, sich um die Nufnahme als Bürger von Baselbeworben habe. Denn wie aus einer Urkunde des Nrchives vonKlingenthal (Nr. 86) hervorgeht, hat er ein Fräulein von Balters-heim geheiratet und mit ihr drei Kinder, Unna, Ngnes und Nudols,erzeugt. Seine beiden Töchter Unna und Ngnes traten als Kloster-frauen ins Kloster Klingenthal ein, während sein Sohn Nudols nachMülhausen übersiedelt ist.

Die beiden Töchter, die Klosterfrauen Unna und Ngnes Fries,hatten von ihrer Großmutter Katharina von Baltersheim, geborenenvon Usholz, einige Gülten und Güter mit dem ausdrücklichen Zusätzegeerbt, daß diese Gülten und Güter nach dem Tode der genanntenKlosterfrauen an die nächsten dann noch lebenden Nachkommen