ungeheuerem Schade». Nach dieser Seite hat Jansse» nicht gesehen.sEr kaimnt ini sechste» Bande, der außerhalb »nseres Gesichtskreisesliegt, ans die Liebhabereien zn spreche», aber warm» diese Liebhabereienkaniinen innßten, warnin ans der Sandnnterlage nur ein blntleererTrieb hervargehen konnte, das sieht der „Historiker" nichts -
Aber auch nach einer andern Seite unterscheidet er nicht genng.Pcntinger sollte für Maximilian ein Negestcnwerk für die Geschichtedes habsbnrgischen Hanscs vorbereiten, „im kaiserlichen Auftragesammelte Suntheiin Materialien zn einer genealogischen Geschichte deshabsbnrgischen Hanscs." Maximilian ist Fiirstensohn und als solcherein Kind seiner Zeit. Die Geschichte seines Landes und seines Ncichcsist ihm in erster Linie deshalb interessant, insofern sie sich als eineIllustration der habsbnrgischen Fürstengcschichtc darstellt. Bon einerErfassung des wirklich lebenden Elementes in der Geschichte ist Maxi-milian wie der größte Teil seiner romantischen Freunde ziemlich weitentfernt. Wenn man in Bayern damals dazu kam, die Genealogiedes wittelsbachischen Fiirstenhanses bis ans die Karolinger zurückzu-führen, so führte man in Ostreich die Genealogie des habsbnrgischenHanscs noch weiter zurück bis ans Arnulf von Meß. Man muß esans dein Munde dieser Fürsten selbst hören, wie einer über den andernsich erhaben glaubt, weil er von allerem Stamme ist, man muß daraufachten, wie noch Maximilians Enkel von den Wittelsbachern über dieAchsel angesehen wird, weil er nicht „von so gar altem Stamme" ist,und man wird eine Ursache des Interesses erkennen, welches man indiesen Kreisen an der historischen Forschung nahm. Hatte doch »ochin der Zeit seiner Jugend Maximilian selbst einen Krieg der Fürstengesehen, in dem das alte und das junge Fürstentum sich mit einer -furchtbaren Erbitterung gegenseitig in die Haare gefahren. Also auchhier ein Stück Nomantik, wie sie ebenso in dem Bedürfnis, sich undseine Thaten gerühmt und anerkannt zu sehen, zn Tage tritt. Sowuchs zur Liebhaberei der einzelnen nns, was zum Wohle aller vomLeben ins Dasein gerufen schien. Die Anschauung vom Gottesgnaden-tnm, wie sie spater durch Ludwig XIV. von Frankreich, den „allcr-christlichsten König", zur Blüte gebracht wurde, erhielt in de» ZeitenMaximilians eine neue Befruchtung, in der Zeit, da ein Maeehiavellisein Buch vom Fürsten schrieb, ein Buch, in dem der Gcneraldichtnngvom Gottesgnadentnm oder, wie Janssen sich nach Kaisersberg aus-