Einleitung.
Für den Schritt der Fortentwicklung des Menschengeistes undder Menschenknltnr ist derjenige der Echternacher Springprozession einpassendes Bild: drei Schritt vorwärts, zwei zurück. Phantasie undTheorie bewirken und bewirkten stets jene drei Schritte vorwärts.Wenn es sich dann darum handelt, die Errnngenschasten des vorwärtsdringenden Geistes der Allgenieinheit mitzuteilen, sie in die Praxisüberzuführen, wird es notwendig, dieser Allgemeinheit eben wieder einStück entgegen zu gehen. Ter Grund dafür liegt in der bis heutenicht erreichten gleichartigen Ausbildung des Aufnahmevermögens desgroßen Publikums. Es müßte aber diese Bewegung als überflüssigund als ein sinnloses Spiel betrachtet werden, wenn sie, wie dies inEchternach geschieht, von der Gesamtheit ausgeführt würde und aus-geführt werden könnte. Das also ist der linterschied: n»r die führendenGeister machen diese Bewegung in dem Prozeß der menschlichen Geistes-entwicklnng, das große Publikum bewegt sich langsam und schwerfälligin dem gewöhnlichen Prozessionsschritt, es macht eine Bewegung,während von jenen fünf vollzogen werden: drei Schritte vorwärts,zwei zurück! Das Ergebnis ist ein Schritt vorwärts, zu dem dieGesamtheit eben der ganzen Zeit jener fünf Bewegnngsmomente be-durfte. Anders aber stellt sich die Sache, wenn an der Spitze dieParole ausgegeben wird: drei Schritte vorwärts und drei zurück!Das Resultat wäre der Stillstand, und weiter, wenn es heißt: dreiSchritte vorwärts und vier zurück! Das Resultat wäre der Riiek-gaug. Gegen derartige Paroleansgaben, wie es die beiden letztensind, muß aber ein Volk mit aller Macht protestieren. Es geschiehtdies auch meist. Aber wenn sich dieser Protest in der Weise vollzieht,