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„Nächst der kirchlichen Wissenschaft und Literatur widmete dienene Kunst (des Bncherdrncks) auch den alten Klassikern ihre Dienste."(S. 17.) Alsv auch in dem Gesichtskreise dieser Leute bewegte sichein Teil der damaligen Menschen. „Für das Volk erschienen, meistvan Geistlichen angefertigt, Gebetbücher, Beichtspiegel, Handpostillen,Erbannngsschriften, Sammlungen Vv» geistlichen und weltlichen Liedern,Volksbücher, Totenzettel, Wandkalender und dergleichen, aber auchWerke natnr- und arzneiwissenschaftlichen Inhalts in großer Zahl."Janssen will ans dem »och vorhandenen Vorrat an deutschen Schrifteneine durchaus günstige Vorstellung von „dem damaligen Bildnngs-stande der Nation" erhalten haben. Er betont dabei die Quantität,die Qualität der vorhandenen Schriften übergeht er. Nun mag jaein Theologe ans Werken, wie sie oben als für das Volk bestimmtangegeben werden, eine» recht günstigen Eindruck empfangen, wir aberbetonen, daß der geistige Vormund des Volkes, die Kirche, diesemnichts anderes zu bieten wußte, als Gebetbücher, Beichtspiegel unddergleichen, zeigt, wie einseitig und wie kurzsichtig dieser Vormundsein Mündel behandelte. „Aber auch Werke natnr- und arznciwissen-schaftliche» Inhaltes!" Wir fragen, ob die auch „meist von Geist-lichen angefertigt wurden?" Dann aber empfehlen wir, die Werkedieses Inhalts, w e l ch c fiirdasVolk b e st i m m t w a r e n, einmalans ihre Qualität zu prüfen, lind wer es dabei nicht zu einem hei-ligen Schauder gebracht hat, soll es uns melden. Die naturwissen-schaftliche Betrachtungsweise setzte erst wieder ein, sie zeigte sich indem Eifer, mit dem man die „Alten" nach dieser Richtung auszu-beuten begann. Erst indem man in diese Schule wieder eindrang,wagte sich auch allmählich eigene Beobachtung und eigenes Denkenhervor. Die Kirche hatte für die wissenschaftliche Erkenntnis derNatur bisher so gut wie nichts geleistet, und so sehen wir denn voll-kommen naturgemäß die Entwicklung also fortschreiten, daß dort, woes zu einem wirklichen Ausatze wissenschaftlicher Forschung kommt, deralte Glaube den Rückzug antritt, dort aber, wo die bisherige mystischeRichtung des Denkens die beherrschende blieb, auch die Wissenschaftin die Irre ging. Es zeigte sich hier, wie überall, daß eine Wissen-schaft, welche ihren Weg nach einem längst bestimmten und festgesetztenGlanbenssystem antreten soll, zu keiner Entfaltung zu kommen vermag.Sie verlangt ihrer Natnr gemäß, die Dinge rnckhaltslos zu erforschen,