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Urkunden-Buch der Familie von Zwehl : nebst Kunstbeil., Textbildern, Stammbäumen u.e. Anh., enth. Beitr. zu e. Familiengeschihichte
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c) 4 Acker unter dem Iberge oder Klöppelsberge vor Heiligenstadt, durch Johann Zwehl vonMathias Hartmann für 40 Thaler im Jahre 1627 erkauft.

d) 2 Acker auf dem Hohenrott vor Heiligenstadt, durch Johann Zwehl von Valentin Beck-mann für 40 Thaler im Jahre 1627 erkauft.

e) die Sperberswiesen, durch Johann Zwehl vom Dr. Jodocus Spengler für 70 Thaler imJahre 1636 erkauft.

f) der Badstubenplatz sammt Zubehör, welchen vorher Marcus v. Thran im Besitz gehabt.Belehnung an Johann Zwehl am 2. Oktober 1650.

g) der Zehnte in und vor dem Dorfe Rohrberg, durch Johann Zwehl von JlieronimusThilesius zu Mühlhausen für 100 Reichsthaler erkauft, Zeit unbekannt.

II. Mannlehen von der Familie von Harstall.

Herwig Christoph von Zwehl erkaufte um das Jahr 1739 das von Harstallsche FreihausNr. 24 im Knickhagen.

III. Mannlehen von der Familie von Knorr: 1 )

a) ein mainzisches Lehengut zu Uder von 3 Hufen Land, Wiesen, Einkünften und Zinsendurch Johann v. Zwehl von den Brüdern Friedrich Wilhelm und Werner Christophv. Knorr am 13. Mai 1641 für 525 Gulden erkauft. 2 )

b) ein hessisches Lehengut zu Esplingerode von 4 Hufen Land, Wiesen, Einkünften undZinsen etc., durch Johann v. Zwehl von den Brüdern Friedrich Wilhelm und WernerChristoph v. Knorr am 13. Mai 1641 für 525 Gulden erkauft. Hierbei wurde im Kauf-brief besonders erwähnt, dass der Preis wegen der geldarmen Zeiten des dreissigjährigenKrieges so billig gestellt sei.

c) 1 Hufe Land ä 44 Acker zu Steinheiterode und Rengelrode. Erwerber wahrscheinlichJohann v. Zwehl. Zeit und Preis unbekannt.

d) Knorrische Lehnhäuser, Zinsen und Gulden in Heiligenstadt. Erwerber, Zeit und Preisunbekannt.

e) ein adeliges Gut zu Beuren von Johann v. Zwehl für 400 Reichsthaler freigekauft. Zeitunbekannt. 3 )

IV. Mannlehen von der Familie von AVesternhagen: 4 )

a) ein Hof zu Dudenborn mit der gewöhnlichen Holznutzung.

b) zwei Hufen Land zu Nesselröden mit einer Baustätte hinter der Kirche daselbst.

1) s. tTrk. Nr. VJII, XIII. XXYI, XXVII, XXVIII. Diese Familie ist im Jahre 1847 mit dem Oberst-lieutenant a. D. Sittig Christian v. Knorr im Mannsstamm erloschen. Von den beiden Töchtern heiratete die eineeinen Herrn von Hanstein, die andere einen Herrn v. Wintzingerode, die sich dann v. Hanstein-Knorr bezw. v. Wintzinge-rode-Knorr nannten.

2 ) Aus diesen 3 Hufen und den von der Wittwe des enthaupteten Andreas Keuter erkauften Ländereien,wozu noch eine vom Martinsstift in Heiligenstadt erworbene Hufe kam, wurde das grosse v. Zwehlsche Gut zu Udra,bestehend aus insgesamt 10 Hufen und 21V Acker, gebildet, das über 100 Jahre in unserem Besitz verblieben ist.Im Jahre 1762 wurde es durch Anna Cath. v. Zwehl, Wittwe des Oberlandgerichtsassessors Herwig Christoph auf An-raten ihres Sohnes Anselm Christoph v. Zwehl, nachdem es im siebenjährigen Kriege mehreremal von den Preussenstark ausfouragiert war, an den Mühlenmeister Salomon Engelhardt und die Bauern Andreas Friedrich, Johann Bodeund Mathias Vogelbein verkauft. Durch diesen Verkauf ist namentlich der Mühlenmeister Engelhardt später ein sehrreicher Mann geworden.

3 ) S. Urk. XI, S. 17.

4 ) S. Urk. Nr. XXIV, XXXII, § 12, XXXIV, § 10.