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2) der verwittwfeten Soupraefectin Siemons, Friederike geb. v. Zwehl daselbst; lautVollmacht vom 8. Mai 1829 gerichtlich beglaubigt vom Königl. Preuss. Justizrath zu Vallendarsub eodern dato;
3) des Rechnungsführers bei dem Deutsch-Amerikanischen Bergwerkverein zu Elberfeld,Herr Joseph von Zwehl, laut Notariats Urkunde vom 2. Mai 1829;
4) der Ehegattin des Königl. Bayerschen Medicinalratlis Professors Dr. Joseph d'Outrepont,Helene geb. v. Zwehl zu Würzburg;
5) der unverehlichten Fräulein Theresia von Zwehl zu Würzburg; dann
6) des Königl. Bayerseben Kämmerer und Ober-Appellationsgerichtsdirector, Herrn ClemensFreiherrn von Freiberg-Eisenberg zu München als Vormund seiner von dessen verlebtenEhegattin Catharina geb. von Zwehl zurückgelassenen drei minorennen Kinder, als a) Caroline,bj Rudolph und c) Otto; laut Vollmacht v. 19. April 1820 und resp. 1. Mai 1829 beglaubigtvom Stadtmagistrat zu Würzburg den 29. April 1829 und resp. vom Königl. Bayerschen Stadt-und Kreisgerichte München 1. Mai 1829;
7) des Verwalters Herrn Alexander Richard Jacob von Zwehl auf dem Schlossezu Berg laut Vollmacht ausgestellt vom 28. März 1829 und beglaubigt vom Districts-Commissärzu Luxemburg und dem Gouverneur des Grossherzogthums Luxemburg am lFh und resp.2. April 1829; dann
der Müller Philipp Rosenthal von dahier, persönlich bekannt und dispositionsfähig,
und gaben nachstehenden unter ihnen abgeschlossenen Kauf-kontract, zu Protocoll:
Der Herr Referendar Johann Carl Theodorvon Zwehl verkauft nämlich für sich und seine oben ge-nannten Miterben:
a) die Leinemühle unter der Stadt, zwischen derPapiermühle und des Herrn Präsidenten von KaisenborgsGarten, 1 ) mit allen dazu gehörigen Rechten und Gerechtig-keiten, sämmtlichen umgebenden Werken, und allem, wasdarinnen Erd- Wand- Band- Niet- und Nagelfest ist;
b) einen kleinen Garten über der Mühle, an derLeinegasse und des Herrn Präsidenten von Kaisenbergs Garten. 2 )
c) einen Garten der Mühle gegenüber an der Leine-gasse, der sogenannte Eckgarten, an Verkäufer selbst vorden Plockschen Erben und Chirurg Hülsenberg:
d) die sogenannte Sperwerswiese, wie dieselbe durchden Wassergraben und den Leinefluss begrenzt und vomgrossen Wehre ab bis an die kleine Schleuse vor der Scheuerder Papiermühle, wovon jedoch von der kleinen Schleuse anostwärts 35 Fuss Berliner Maass in der Länge abgehen, soclass diese 35 Fuss noch zur Papiermühle gehören sollen,an den gegenwärtigen Philipp Rosenthal für Viertausend-
Staatsminister des Innern und des Kultus, sechshundert Thaler (4600 ihaler) Preussisch Courant inRegierungspräsident von Ober-Bayern, klingender Münze, jedoch nicht in geringerer Münze alsStaatsrat i. a. o. D. 1800-1875. 4 g ^ Stücke.
9 Jetzt Handelsgärtnerei von Otto Storni. Diesen grossen, ehemals Zwehlschen Garten kaufte die Kanzlei-rätin v. Steinmetz von ihrem Schwestersohn: Johann Christoph v. Zwehl für 300 Thaler; später erhielt ihn der Geheimratv. Hagen als ein Legat für 1000 Thaler.
2 ) Jetzt mit der Mühle arrondirt.