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Urkunden-Buch der Familie von Zwehl : nebst Kunstbeil., Textbildern, Stammbäumen u.e. Anh., enth. Beitr. zu e. Familiengeschihichte
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beiden Feldgeschworenen Jacob Ringleb und Caspar Heinibrot aus Heiligenstadt, welche blos diein der Anlage A verzeichnete Länderey und Wiesen ad positiones vier, fünf, sechs, sieben undacht nach dem ausgeworfenen Wertlie abgeschätzt und das Verzeichnis unterschrieben haben.Weiteres sistirte derselbe den geschworenen Stadtzimmermeister Heinrich Gutbier, welcher diePortiones ein, zwey und drey, so wie die ausgeworfenen Summen ergeben, taxiert hat, dergestalt,dass sich das ganze taxatum auf 12 887 Thaler beläuft. Der Herr Kanzellist Lebe sistirte weiteresden gewesenen Herrn Stadtschreiber Siebold dahier zu Heiligenstadt. Diesem und den beedenFeldgeschworenen Jacob Ringleb und Caspar Heimbrot wurde die Anlage A vorgelesen und be-scheinigten, dass die darin enthaltenen Grundstücke dem Herrn Hofrath von Zwehl gehörten.Urkundlich sind ad hunc actum als Zeugen berufen und erbeten worden 1. Herr Johann MichelFronde dahiero, 2. Herr Johannes Sandrock aus Heiligenstadt. Diesen und den sämmtlichen resp.Herrn Comparenten ist dies Instrument laut und wörtlich vorgelesen worden, von denselben und denZeugen unterschrieben und durchaus genehmigt worden.

Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben. So geschehen im Jahr, Monatli und Tag,wie oben bemeldt.

J. P. Lehe. Siebold, gewesener Stadtschreiber. Heinrich Gutbier. Jacob Ringleb. Caspar Heimbrot.

Johann Michel Fronde als Zeuge. Johannes Sandrock als Zeuge.

(L. S.) Franz Busch, Königlicher Notarius mppria. subsignavi et subscripsi.

Dass die in angeschlossener Specification sub A enthaltenen Grundstücke dem Herr Hof-und Kriegsrath von Zwehl nicht nur eigenthümlich zustehen, sondern auch von den adhibirtenSachverständigen äusserst civil gewürdiget worden sind, dieses habe andurch nach Pflichtenattestiren wollen. Heiligenstadt, den 24. Nov. 1808.

Der Maire der Stadt.

(L. S.) Moneeke.

Ver zeich niss A.

deren dem Kurerzkanzlerischen Herrn Hofrath von Zwehl zu Aschalfenburg zugehörigen in undvor Heiligenstadt belegenen frey und olmverpfändeten Grundstücken, wie solches das Lagerbuchbesaget und von nachstehenden Ökonomen und Sachverständigen ihren wahren Werth nach abgeschätzt.

1. Ein doppeltes Gerechtigkeitshaus, die sogenannte Uhlenburg am Altenstädter

Kirchhof neben dein Rathshofe 2000 Thaler.

2. Eine Papiermühle mit einem damit verbundenen Lumpenprivilegio vor der Stadt

am Leinefluss, taxiert zu G000

3. Daselbst eine Mahlmühle mit 2 Gängen nebst Graupen- und Schneidemühle,angeschlagen zu 4400

4. 1 Acker Land in der Aue zwischen dem Kemnottspächter und Ii. PostdirektorBreitenbach 150

5. 1 /ä daselbst, das sogenannte Hopfenfleck an Ii. Postdirektor Breitenbach und

dem Fluss Geislede 75 ,,

6. 1 /i6 Theil Wiese am Wehre an .... Reinhold und dem gemeinen Wege 12

7. 2 Acker, die sogenannte Sperberswiese zwischen dem Leine- und Geislede-Fluss 300

8. 1 ii6 Theil Garten bey der Rathsmühle, die sogenannte Badestube 50

Summa 12 887 Thaler.

Caspar Heimbrodt. Jacob Ringieb, Feldgeschworene.

Hinrieh Gutbier, geschworener Stadtzimmermeister.