Ferdinands Verlobung.
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Er war vermählt mit Johanna Elisabeth Bockel, st 24. März 1813 zuPotsdam; (aus ihrer I. Ehe mit Direktor Schock stammten zwei Töchter, dereneine Joh. Luise Fried. 5. November 1341 nnvermählt verstarb, währenddie andere, Angelika an Generallieutenant v. Kessel vermählt war).
Seinem mütterlichen Großvater hat der Fürst unstreitig als Erbe einenbedeutenden Antheil seiner Geistesanlagen zu verdanken.
Nachdem Ferdinand v. Bismarck seine „Verlobung mit der DemoisellöMencken, hinterlassenen Tochter des verstorbenen Geheimen KabinetsrathesMeinten, allen Verwandten und Freundeil unter Verbittung des Glückwunschesbekannt" gemacht hatte, fand die Hochzeit mit der erst 17jährigen, aberwegen ihrer Schönheit und wegen ihrer vortrefflichen Bildung in der Berlinerund Potsdamer Gesellschaft hochgefeierten Luise Wilhelmine am 7. Juli 1899zu Potsdam statt. Das junge Paarsiedelte nach Schönhausen über, wo nur zubald eine Zeit schwersten Kummers überdas junge Eheglück hereinbrach.
Die Nachricht von dem Heldentode desPrinzen Louis Ferdinand, welcher beidenfreundschaftlich nahe gestanden hatte, er-schütterte tief den Gutsherrn und seineGemahlin. Und nun folgte Schlag aufSchlag. Am 18. Oktober traf der Königbei seiner in Tangermünde weilenden Ge-mahlin ein, und vom 19. bis 24. folgtenununterbrochen unter dem Herzog vonWeimar und unter dem General Nücheldie sturmverschlagenen Trümmer derArmee bis zur Elbe und über die Elbeherüber. Am 25. Abends 6 Uhr zeigtensich die ersten Franzosen als Vorboten WUhnmi»° M°M°» ow.,t.einer unzähligen Menge siegreicher über-
müthiger Waffengefährten. Das auf 40 990 Mann geschätzte Korps desMarschalls Soult lagerte bei Tangermünde und setzte die ganze Nachbarschaftin Schrecken. Am 28. wurde Schönhausen von den Feinden überfallen. DemGutsherrn, im Begriff mit seiner Gemahlin auszufahren, gelang es, seine