Generallieutenant Friedrich v, Bismarck.
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Besitz von Uenglingen, Bündfelde nnd Schönebeck, ererbte er von seinemSchwiegervater Karlsburg, Jasedow und Steinfurt und von der GräfinBohlen Niederndorf. Die drei erstgenannten Güter verwandelte er in einFideikommiß.
Er war vermählt mit Gräfin Karoline v. Bohlen (einer Tochter desGrafen Karl Ludwig Wilhelm, kurhessischen Hofmarschalls ans Karlsburg,und der Karoline v. Walsleben). Am 21. Februar 1818, als Grafv. Bismarck-Bohlen in den Grafenstand erhoben, wurde er der Stifter diesergräflichen Linie des Geschlechts.
2. Friedrich Adolf Ludwig (" 1. 8. 1766; sein Bild gemalt von Krüger),ch als Senior des Geschlechts 2. April 1830") zu Berlin im Hause seinesjüngsten Bruders Ferdinand,
Behrenstr. 53; er stand schonmit 15 Jahren als Junker,dann als Kornet in Salz-wedel, von wo er voll regenmusikalischen Interesses seinenVater mit allerlei Musikalienund mit den Erzeugnissen derneuesten Litteratnr versorgte.Sehr bald jedoch trat er zurGarde du Korps in Potsdamüber nnd nahm 1787 thätigenAntheil am Feldzuge gegenHolland. In den Schlachten desKrieges von 1806 nnd 1807kämpfte er in der Stellung einesMajors. Der Hohenlohe'schenKapitulation bei Prenzlauwußte er bei Nacht und Nebel
GeneraUieutenaut Friedrich v. Sismarck.
zu entziehen und gelangte auf Schleich-wegen über die Inseln Usedom nnd Wollin nach Ostpreußen, wo er sich wieder
„An den Rittmeister a. D. v. Bismarck, hier. Ich danke Ihnen fiir die Anzeigevon dem Ableben Ihres Bruders, des Generallieutenants v. Bismarck und bezeuge Ihnenmein Beileid über diesen Verlust. Ich habe den Verstorbenen stets aufrichtig geschätzt undwerde ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren. Berlin, den Ig. April 183t).Friedrich Wilhelm." (Archiv zu Schönhausen.)