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Schönhausen und die Familie von Bismarck
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Theodor Friedrich Alexander Philipp Graf v. Bismarck-Bohlen.

widmete sich gcinz der Beivirthschaftung der Güter Uenglingen, Schönbeck undBündfelde, welche er für seinen Vater verwaltete und nach dessen Tvde über-nahm. Auf die falsche Kunde jedoch vom Tode seines ältesten Sohnes trat ermit 5V Jahren noch einmal in die Armee ein, damit das Vaterland unterseinen Streitern nicht einen v. Bismarck weniger zählen solle, nahm Theil ander schweren Belagerung von Wittenberg im strengen Winter 1813/14 underhielt nach Wiederherstellung des Friedens den Abschied als Hauptmann.Von Leipzig ans schreibt er in die Heimath: „Es ist hier, zumal in denSchreckenstagen vom 16. bis 19. Oktober, eine wahre Teufelswirthschaft ge-wesen. An dem einen Fenster meiner Stube sind die Zeichen von achtKugeln zu sehen, und ein Paar befinden sich im Zimmer. Nach der Schlachtlagen hier 35 600 Blessirte, von denen im Anfang 800 bis 1000 täglich anden Wunden und vor Hunger umkamen. Jetzt kann man aber alles Ge-wünschte bekommen, allein es ist sehr theuer und besonders schlimm ist dergemeine Soldat daran, da alle Lebensmittel noch einmal so theuer als inBerlin sind. Es kommen täglich einige Hundert gefangene Franzosen hierdurch, denen man den Unmuth deutlich ansieht."

Er war vermählt mit Dorothea Marie Luise v. Militz (T. des Haupt-manns Siegmund Philipp, f 12. Februar 1799 zu Schönhanscn und derMartha v. Beaulieu-Marconnay).

Sein Sohn Theodor Friedrich Alexander Philipp, Landtags-marschall in Pommern und Rügen, Ritter des Rothen Adler-Ordens 1. Klasse,Generallieutenant und Kurator des Fräuleinstiftes zu Barth, focht 1806 beiAuerstädt, wurde bei Großgörschen am 2. Mai 1813 schwer verwundet undals todt vom Schlachtfelde getragen, nahm nach seiner Wiederherstellung auden Schlachten der Befreiungskriege sehr thätigen Antheil, wurde am30. März 1814 in der Schlacht auf dem Montmartre wieder verwundetund erhielt bei Ligny das Eiserne Kreuz 1. Klasse. Seit des Vaters Tode im

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