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Ludolf v> Bismarck.
Er vermählte sich 14. Oktober 1682 mit Margareta Sophie v. der Schulen-burg, ^ 2V. November 1659, f 22. Oktober 1725, einer Tochter des Land-raths Alexander auf Attenhausen, Bodendorf und Hohcnwarslebcn undder Adelheid Agnes v. Alvcnslcben a. d. H. Hundisburg. sSie vermähltesich in zweiter Ehe 5. April 1692 an den Wirklichen Geh. Rath undDomdechanten zu Magdeburg Heinrich v. Platen.j Laut ihrer Ehestiftung(im Archiv zu Schönhausen) hatte sie 2666 Rthlr. in die Ehe gebracht.Sie beanspruchte als Wittwe die Nutznießung der Güter bis zur Befriedigungihrer Prätensionen an ihr Eingebrachtes und an das Gcgenvermächtniß,während ihre Schwäger August und Georg Friedrich ihr jedes Anrecht anden Gütern streitig machten (Akten im Archiv zu Schönhausen).
2. Augustus II. (Kapitel 16).
3. Georg Friedrich, " zu Schönhausen 9. November 1667, si 16. Mai1696. Nachdem er zunächst von Privatpräceptoren unterrichtet wordenwar, trat er im fünfzehnten Jahre in die brandenburgische Leib-Gardeein, bei welcher er zwei Jahre verblieb und „in Kriegs- und anderen Exercitiissich wohl verhielt". Mit dem Derfflingcr'schen Regiment zu Fuß unter demGeneralmajor v. der Marwitz, in welches er als Sergeant eintrat, ging ernach Ungarn und nahm an der Belagerung und Eroberung Ofens theil,wobei er Fähnrichsdienste leistete. In seiner Leichcnpredigt heißt es: „Miteiner Kugel durch den einen Arm und durch den Oberleib geschossen, lag eranderthalb Tag unter den Todten und würde sich verblutet haben, hätte ihnnicht ein Kapitänlieutenant angetroffen und es seinem Schwager, dein OberstenBernhard Christian v. Schönbeck, gemeldet. Dieser konnte sich feiner nichtpersönlich annehmen, da er den Türken nach Esseg folgen mußte, aber ersorgte doch dafür, daß der schwer Verwundete nach Komorren gebracht wurde,wo er genas. Auch an der Ruhr und an der Ungar'schen Krankheit hatte erauf diesem Kriegszug schwer zu leiden."
Am 31. März 1687 stellte ihm der Generalwachtmeister Kurt Hildebrandtv. der Marwitz einen Paß (Archiv zu Schönhauser:) mit der Bescheinigung aus, daßer bei seinem Regiment zu Fuß 36 Monate als Sergeant und 4 Monate alsFähnrich gedient und zumal in der Kampagne wider den Erbfeind in Ungarnund bei der Eroberung von Ofen sich tapfer erwiesen habe, .daß er sich zumOffizier sehr wohl eigene und daß er ihn gern länger bei seinem Regimentbehalten würde, wenn er nicht sein Kriegsglück anderweit versuchen wolle.