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Schönhausen und die Familie von Bismarck
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August im schwedischen Heere.

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schaft von Johann Georg Vitzthum v. Eckstädt, Christoph v. Bismarck auf Crevcseund Friedrich v. Mvllendorff auf Wuticke, empfing zunächst Privatunterrichtvon Präccptoren und ging 1628 mit seinem älteren Bruder Ludolf nachLeyden in Holland,wo er (Eintragung am 18. Juni 1628 in das Stamm-buch des Theologie Studierenden Heinrich Oldecop) sich zwei Jahre lang imFechten, Fahnenschwingen und anderen ritterlichen Tugenden wohl übte",auch hier die vornehmsten Städte und Festungen besuchte. Nach seiner Rück-kehr hielt er sich zunächst bei seiner Mutter ans, trat im Juni 1631 in dieschwedische Armee ein, um für die Freiheit des Glaubens zu kämpfen, undbestand bei dem damals in der Altmark stehenden Regiment Alt-Rheingrafzu Pferde mannigfache Kämpfe und Scharmützel gegen die von Magdeburgher in die Altmark einfallenden und zu Angern, Neuendorf und Rogätz liegen-den Kaiserlichen Truppen. Christoph v. Bismarck schreibt in seinem schon obenerwähnten gleichzeitigen Tagebuch:Augnstus ist seit 1631 nach des Königsin Schweden Einfall zu Angern, Burgstall :c. stets in Kriegsdiensten ver-harret." Nachdem Tilly etliche Wochen vor Werben, wohin sich die Schwedenwendeten, vergeblich gelegen hatte und nunmehr sich über Magdeburg nachSachsen zurückzog, befand er sich nicht unter den ihm folgenden RegimenternGustav Adolfs, weil er an einem hitzigen Fieber erkrankt bei seiner Mutterin Stendal schwer daniederlag. Nach seiner Genesung folgte er seinemRegiment, welches er eine Meile hinter Würzburg antraf, und zeichnete sichbei der Einnahme des Frankenlandes und der Unterpfalz rühmlich aus. Inseuicr Leichenprcdigt (Bibliothek zu Stolberg) wird berichtet, daß er allerleischwere Verwundungen davongetragen. Im Treffen mit den Spaniern beiSpeyer wurde er von einer nach Aussage des Chirurgen vergifteten Kugelin die linke Schulter geschossen,wenigstens war das Fleisch ihm so aus-gefallen, daß man mit einer Hand hindnrchfahren konnte". Zu Weißenloherhielt er einen Schuß ius Gesicht, welcher ihmwegen Brand des Pulvers"große Schmerzen verursachte, und sehr bald darauf im Handgemenge durcheinen Degen einen Stich in die linke Seite,welcher ihm fast durch unddurchging", sowiedurch eine Pike einen zweiten Stich in die Brust, so daßer in einem Backtrog weggetragen und mehrere Tage für todt erachtet wurde".Aber auch andere Widerwärtigkeiten der schlimmsten Art waren ihm in seinemKriegsleben beschieden: so verbrannten ihm vor Reinfcld bei einem im Quartierausbrechenden Feuer seine vier Pferde mit dem ganzen Sattelzeug und mit