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Geschichte der Freiherrn von Regensberg : Ein Beitr. z. zürcherischen Landesgeschichte
Entstehung
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Excurs II.

Die Urkunden betreffend den Pfirt'schen Erbschaftsstreit.

Füssli in seiner Geschichte der Freiherrn von Regensberg hatden Streit um die Erbschaft des Grafen Ulrich von Pfirt unrichtigdargestellt; und zwar wurde er dazu, wie auch zu einer Unrichtigkeitin seiner Genealogie der Freiherrn, verleitet durch die Art, wie Herrgott(Genealog. II, ii , Nr. 691 und 692) die beiden bezüglichen Schriftstückevorbringt. Der Inhalt des ersten Stückes ist etwa folgender:

1300, Mai 24. Tanne. Frau Adelheid von Regensberg verzichtetvor Peter von Bollwiler, Landrichter im O.berelsass, auf alles Erbe, dassie von ihrem Vater Ulrich sei. oder ihrer Mutter Agnes sei. ererbthatte, zu Gunsten ihres Bruders Thiebald.

Das zweite Stück lautet ungefähr:

Ca. 1300. Graf Ulrich von Pfirt urkundet, dass Frau Adelheidseine Tochter, Gattin Ulrichs von Regensberg, und ihr beider SohnLiitold und andere Kinder, die sie noch mit einander gewönnen, nachseinem Tode den gebührenden Teil ihres Erbes empfangen sollen. Würdeeines von Graf Ulrichs Kindern das nicht anerkennen, so geht es seinesErbanteiles verlustig. Dies besiegelt Graf Ulrich von Pfirt sammtseinem Sohne Diebald.

Liitold von Regensberg der junge, Herrn Ulrichs sei. Sohn vonRegensberg, erhebt Klage gegen Graf Diebald von Pfirt den Aeltern,der ihm bis Anfangs Februar zur Rede stehen soll.

Herzog Friedrich von Oesterreich sitzt zu Gericht an seines Vaters,Königs Älbrecht, Statt und setzt dem Grafen Diebald als zweiten Tagden Montag vor St. Mathias (24. Februar) an.

Graf Hermann von Sulz, Hofrichter des Königs Albrecht, tutkund, dass »Liitoldes von Regensperg, des jungen Ulrichs seeligen sunnevon Regensperg« zum dritten Mal klagte und setzt Thiebald als drittenTag den Mittwoch vor St. Gregor (12. März) an.