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Geschichte der Freiherrn von Regensberg : Ein Beitr. z. zürcherischen Landesgeschichte
Entstehung
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III. Teil.Das Haus Neu-Regensberg.

Ulrich I.

Ulrich rar wohl der jüngste Sohn*) Lütolds V.; wann er geborenwurde, ist ungewiss 2 ). Zum ersten Male wird er mit Namen angeführtin der Urkunde vom 15. Februar 1244 3 ), derzufolge sein Vater Güterim westlichen Thurgau veräusserte. Damals weilte er, wie seine beidenandern Brüder Lütold (der Predigermönch) und Eberhard, ausser Landes,kehrte aber jedenfalls bald nachher zurück 4 ). Nach des Vaters Todegab er mit seinem Bruder Lütold am 4. Januar 1250 auf dem SchlosseNeu-Regensberg die Zustimmung zu einer Veräusserung ihres Ministe-rialen Arnold von Lägern 5 ). Gemeinsam verkauften sie beide am18. August 1255 ihren Hof zu Adlikon an Ulrich Trembilli vonZürich 6 ). Nicht lange nachher teilten die Brüder ihr Besitztum, wo-bei Ulrich hauptsächlich das Gebiet um Neu-Regensberg und das rechteLimmatufer zufiel'). Bald darauf gerieten er und die Freien vonWeiningen mit dem Kloster Wettingen in Streit über etliche Besitz-ungen in der sogenannten Brunau bei Dietikon 8 ). Die beiden Parteienkamen überein, einen Schiedsrichter zu ernennen und einigten sich auf

') In der Urkunde von 1244 (vgl. Anmerk. 8) wird er als der letzteaufgezählt.

"J Ob er unter den liberi Lütolds V., die in der Urk. von 1219 (vgl.pag. 35 oben) genannt werden, schon mitgerechnet ist, bleibt unbestimmbar.

3 ) Z. U. B. II, Nr. 596.

*) Er handelt 1246 zusammen mit seinem Vater (Fraum. Urk., Nr. 103).

") Z. U. B. II, Nr. 779.

«) Z. U. B. III, Nr. 945.

') Vide pag. 38.

') Z. U. B. III, Nr. 954.