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Geschichte der Freiherrn von Regensberg : Ein Beitr. z. zürcherischen Landesgeschichte
Entstehung
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II. Teil.Das Haus Alt-Regensberg.

Lütold VI.

Lütold VI. Geburt muss wohl vor das Jahr 1215 angesetztwerden; denn 1219 führt sein Vater in einer Urkunde an: »seine Ge-mahlin Berchta und seine Kinder« 1 ). Zusammen mit dem Vater 2 ) istlütold VI.: Zeuge 1230 zu Bochisfluh, 1236 zu Hagenau, 1241 zuSuhr, 1243 zu Döttingen und wohnt mit jenem dem Verkaufe derthurgauischen Güter an Kloster Kreuzlingen 1244 zu Winterthur bei.1250 am 4. Januar bestätigte er dann mit seinem Bruder Ulrich vonNeu-Regensberg aus einen Verkauf seines Ministerialen Arnold vonLägern 3 ).

Der Tod des Vaters brachte vorerst für die regensbergischen Besitz-ungen noch keine grosse Veränderung. Die beiden Brüder teilten ihrenBesitz noch nicht, sondern verwalteten denselben gemeinsam 4 ), vielleichtauch deshalb, weil Ulrich in diesen Jahren noch öfters ausser Landessein mochte. Auch die Burg Neu-Regensberg diente nicht ausschliesslichdem einen der beiden Edeln zum Wohnsitze, sondern war wie allesandere gemeinsames'Gut; eine Aenderung trat erst im Herbst 1255ein. Bis auf diese Zeit dagegen handeln die Brüder stets gemeinsam,wo es sich um regensbergische Güter handelt 5 ).

Wie ihr Vater Lütold, so standen jedenfalls auch die Söhne ingutem Einvernehmen mit ihrem hohen Verwandten, Graf Hartmann

*) Z. U. B. I, Nr. 393.

2 ) Siehe unter Lütold V.

s ) Z. U. B. II, Nr. 779.

*) Beilagen zu v. Wyss, Fraumünster-Abtei. Nr. 141.

6 ) Z. U. B. II, Nr. 851 u. Z. U. B. III, Nr. 945.