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Geschichte der Freiherrn von Regensberg : Ein Beitr. z. zürcherischen Landesgeschichte
Entstehung
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Excurs I.

Die Fehde der Herren von Regensberg mit Rudolf von Habs-burg und den Zürchern.

Die Nachrichten, die wir über diese Fehde besitzen, sind leiderkeine zeitgenössischen, sondern stammen durchgehends aus spätemZeiten. Der erste, der eiuiges darüber berichtet, ist Johannes vonWinterthur, welcher in seiner in der ersten Hälfte des XIV. Jahr-hunderts abgefassten Chronik uns in ziemlich unklarer Darstellungetliche Anhaltspunkte gibt. Seine Erzählung lautet etwa folgendermassen:

Es wird von Rudolf berichtet, dass, als er noch Graf war, er zugleicher Zeit mit Hülfe der Zürcherbürger Krieg mit den Herren vonRegensberg geführt habe. In einem siegreichen Treffen wurde er durchden Zürcher Müllner aus grosser Gefahr gerettet. Ausserdem wirderzählt, dass zu seiner Zeit, als er noch Graf war, eine hervorragendeund feste Burg auf dem Berge Albis bei Zürich stand, die den Zürchernsehr lästig und feindlich gesinnt war; denn sie bedrohte jene unauf-hörlich mit ihrem Hasse. Dies war um so schlimmer, je bequemerdie Burgbewohner von dem Berggipfel, wo die Burg stand, den Ein-und Ausgang der Zürcher beobachten konnten. Nachdem diese daslange ertragen hatten, ohne sich recht wehren zu können, wurde dasScliloss endlich durch den Grafen Rudolf, der damals in Bremgartenresidierte, vermittelst einer List eingenommen und so durch ihn denZürchern der Friede gesichert. Diese Tat mehrte und stärkte dieFreundschaft der Zürcher gegen Graf Rudolf von Habsburg derart, dasssie nachher mit ihm zum Kampfe gegen die erwähnten Herren vonRegensberg auszogen, wobei sie vom Glücke begünstigt wurden.

Auf den ersten Anblick scheint es, als wolle Vitoduran hier dieEinnahme und Zerstörung der Uetliburg (denn nur um diese, und nichtum Baldern, kann es sich nach dem ganzen Zusammenhange handeln)als ein von der Regensbergerfehde getrenntes, ihr vorangehendes Ereignis