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Geschichte der Freiherrn von Regensberg : Ein Beitr. z. zürcherischen Landesgeschichte
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zürcherisches Jahrbuch des XV. Jahrhunderts (St. Gall. Stiftsbibl.Nr. 657) den Mitgliedern dieser Gesandtschaft zuteilt J ).

Dagegen irrt sich Gloggner darin, dass er annimmt, die FehdeRudolfs und der Stadt hätte sich nur gegen einen Freiherrn vonHegensberg gerichtet, dessen Namen er jedoch nicht nennt; nach denNachrichten späterer, z. B. Tschudis, war es Lütold, nach andernwie Stumpf Ulrich von Hegensberg, der bekriegt wurde. Nach denWorten Rudolfs von Habsburg, der in der Urkunde vom 20. März 1267(Herrgott Gen. II,i, Nr. 400) selbst von den »domini de Regensperg«redet, sowie auch nach Yitoduran ist hingegen bestimmt anzunehmen,dass beide Freiherrn an dem Kampfe beteiligt waren. Dass Ulrich indie Fehde verwickelt war, ergibt sich auch daraus, dass sein StädtchenGlanzenberg in diesen Zeiten von den Zürchern zerstört wurde 2 ).

Noch in einem weitern Punkte aber scheint Gloggner mit einerurkundlichen Nachricht im Widerspruch zu stehen. Er setzt, wie wirgesehen, den Fall der Burg Küssnach auf den 25. Mai 1268, denjenigender Uetliburg und Glanzenbergs auf den 1. September desselben Jahres.

Nun verkauft aber nach einer 1. Juni 1268 datierten UrkundeFreiherr Ulrich von Regensberg au den Zürcherbürger Berchtold Gold-stein eine Schuppos zu Adlikon 3 ). Von Fehde zeigt sich dabei keineSpur; im Gegenteil, eine Anzahl Zürcherbürger, wie der Ritter Wilhelmßockli, Hugo de Lunchunft und andere sind Zeugen dieser Handlung.Das spricht doch ganz entschieden dagegen, dass nur fünf Tage zuvordie Zürcher den Regensbergeru eine Burg abgenommen und drei Monatespäter, am 1. Herbstmonat, dann noch Glanzenberg und Uetliburg zer-stört hätten. Es bleibt uns hier nur ein Ausweg übrig: anzunehmen,dass eine der beiden sich widersprechenden Nachrichten unrichtigdatiert sei.

Entweder hat Gloggner sich in der Jahreszahl geirrt und es istdie ganze Fehde ins Jahr 1267 zu setzen, so dass also dem FalleUtznabergs (9. April) schon am 25. Mai derjenige Küssnachs, am1. September derjenige der Uetliburg und Glanzenbergs gefolgt wäreund Rudolf kurz nach dem Frieden mit Savoyen auch mit den Regens-bergern Frieden gemacht hätte.

') Nach Zeller-Werdmüller: Uetliburg u. die Freien von Regensberg etc.

2 ) Denn von dieser Zeit an wird ein Städtchen dieses Namens urkund-lich nicht mehr erwähnt.

3 ) Cop. Buch Beuggen, fol. 157b.