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gemacht worden, nicht innegehalten 1 ). Schon am 29. Juli wurde einneuer Vertrag vereinbart, demzufolge nun Liitold und seine Mutter anSt. Gallen jenen Hof sammt den Einkünften um 40 Mark definitivüberliessen 2 ). Während dieser Zeit, am 9. Juli 1306, hatte derFreiherr mit dem Grossmünsterstift einen Gütertausch vorgenommen;gegen Abtretung einiger Grundstücke bei dem Buchholz erhielt er dreibei seinem Schlosse Friedberg bei Meilen gelegene Wiesen 3 ).
Einen Monat später, am 20. August 1306, verzichtete er vonZürich aus auf sein Recht an einer Wiese zu Glanzenberg 4 ), die dernunmehrige österreichische Vogt von Regensberg, Heinrich Stühlinger,von ihm als Mannlehen besass und nun an Wettingen verkauft hatte.Demselben Gotteshause verkaufte Liitold am 4. Oktober um 6 x /a Mark B )eine Anzahl Eigenleute. Am 19. Dezember 1307 trat er endlich nochum 6 Mark Silber eine Hofstatt sammt Acker und Gartenland zuGlanzenberg an die Brüder Berchtold und Jakob Schwend von Zü-rich ab °).
Das Jahr 1308 brachte wichtige Ereignisse für unsere Gegenden.Am 1. Mai wurde König Albrecht von seinem Neffen Johann und denEdeln Rudolf von Wart, Rudolf von der Balm, Walter von Eschenbachund Konrad von Tegerfeld bei Windisch erschlagen. Nach vollbrach-ter Tat suchten die Mörder benachbarte Schlösser zu ihrem Schutzeauf. In Froburg nicht eingelassen, eilten sie auf die alte Burg Fal-kenstein, wo Rudolf von Wart blieb, während Rudolf von der Balmdie Feste Alt-Büron, Walter von Eschenbach sein Eigentum, dieSchnabelburg, erreichte. Hieher, zu seinem Verwandten von Eschen-bach, kam bald auch Lütold von Regensberg und mit ihm noch andereZürcherfreunde des Königsmörders, wie z. B. Heinrich von Tengen,Rudolf Müllner der Jüngere, Heinrich Reuel u. a. Die Sache derMörder stand offenbar noch nicht gar so schlimm: ein neuer Königwar noch nicht gewählt, und es war ja wohl möglich, dass sich die
') Wahrscheinlich waren die Einkünfte des laufenden Jahres vonbeiden Parteien beansprucht worden, worauf die folgende Urkunde hinzu-deuten scheint.
') St. Gall. U. B. HI, Nr. 1162.
') St. Arch. Zeh., Grosses Stiftsurbar, f. 145 b.
4 ) St. Arch. Aarg., Wetting. 272.
6 ) St. Arch. Aarg., Wetting. 273.
') Reg. Eins., Nr. 165.