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Geschichte der Freiherrn von Regensberg : Ein Beitr. z. zürcherischen Landesgeschichte
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Bald folgte eine weitere, umfangreichere Veräusserung. Nachdemer am 20. Januar 1306 auf die Probstei Zürich seine Eechte auf dieNachkommen des Rudolf Seebacher und einen Hörigen, welchen Arnoldvon Hottingen dem Stifte übergeben, übertragen hatte x ), so trat Frei-herr Lütold am 25. Februar desselben Jahres zu Zürich in der Wasser-kirche an Kloster Fahr um 197 l /a Mark Silber ab 2 ): sein Out zuGlanzenberg sammt allem Zugehörigen, seine Eigenleute in der VogteiFahr, Twing und Bann zu Oberengstringen und seine Rechte zu Nieder-engstringen. An Abt Johannes von Schwanden zu Einsiedeln gaber die Vogtei über das Kloster Fahr zurück, welche nun an die Zür-cherbiirger Berchtold und Jakob Swenden übergieng. Denselben tratLütold auch die Eigenleute der Vogtei, die er von St. Gallen undReichenau zu Lehen hatte, sowie die Rechte über die Leute der KircheWeiningen und die Fischenz in der Limmat ab 3 ).

Mit St. Gallen führte Lütold im nämlichen Jahre 1306 Streitwegen des ihm verpfändeten Hofes zu Dielsdorf. Für den Freiherrnhatte derselbe nun allerdings weniger Wert, seitdem er seine Besitzungenin jener Gegend veräussert, so dass ihm die Aufgabe des Streitobjektesnicht ausgeschlossen scheinen mochte. Um den Handel zu beendigen,stellte er am 22. Juni gemeinschaftlich mit seiner Mutter Adelheidzu Zürich eine Urkunde aus 4 ), derzufolge sie ohne jegliche Entschädi-gung zu Händen des Abtes Heinrich von St. Gallen auf jede Ansprachean jenen Kelnhof Verzicht leisteten. Aber bald gereute sie diese Hand-lung; vielleicht hatte auch der Abt Verabredungen, die nur mündlich

') Scheuchzer, Cod. Dipl., Nr. 876, eil.

*) Reg. Eins., Nr. 161. Die Zeugen dieser Urkunden deuten an, mitwas für Leuten Lütold zu Zürich besonders verkehren mochte; wir findenhier den Ritter Rudolf Müllner, Herrn Jakob von Wart, Hartmann vonBonstetten, Rudolf von Landenberg etc. Nicht lange nachher sehen wil-den Freiherrn auch mit einigen der spätem Mörder König Albrechts zu-sammenkommen. Als hier am 2. Mai 1306 Walter von Eschenbach die ihmvom Kloster Interlaken übertragene Schirmvogtei wieder aufgab, erschienenals Zeugen dabei unter andern auch Rudolf von Wart und Lütold vonRegensberg (Reg. des Männerklosters Interlaken, Nr. 163 [Mohr 1]).

") Den beiden Brüdern Swend beurkundeten Bürgermeister und Ratzu Zürich am 23. April diese Erwerbungen. (Reg. Eins., Nr. 162.)

*) St. Gall. U. B. III, Nr. 1161.