innern Teil des Schlosses, einen Teil des äussern und einen Teil derVorburg (während der andere Teil Lehen von St. Gallen war) saxnmteinem Gehölze auf der Lägern und überhaupt allem regensbergisclienBesitztum auf diesem Bergrücken, ferner die Güter zu Dielsdorf, zuNieder- und Obersteinmaur, Oberfischbach, Biet, zu Otelfingen, Würen-los, Boppelsen, Buchs, zu Schleinikon, Dachsleren, Oberweningen, Schöff-lisdorf und Sünikon.
Um welchen Preis sich der Freiherr entschlossen hat, seine eigent-lichen Erbbesitzungen zu veräussern, ist nicht bekannt. Seinen Auf-enthalt nahm er von jetzt an ständig in Zürich und in spätem Jahrenauf dem Schlosse Balm bei .Rheinau, wo früher sein Vetter Lütold VII.gehaust hatte. Herr Lütold fühlte sich nun ganz als Zürcher undgenoss auch vollständig das Vertrauen der Bürger der Stadt. Schon1299 war er Zeuge in einer Quittung für 200 Mark Beichssteuer, diedieselben bezahlt hatten 1 ). 1306, am 11. September erklärte er sichmit andern als Bürge für 10 Mark Beichssteuer, die Bitter Friedrichim Hofe wegen Beraubung von Bürgern zu zahlen hatte 2 ).
Was wir sonst noch aus den letzten 25 Jahren des Freiherrnhören, beschränkt sich fast ausschliesslich auf Verkäufe der übrigenregensbergisclien Güter, ein Prozess, der — nach einem letzten Versuchesich aufzuraffen — mit dem völligen Buin der alten Familie endigte.
Am 26. Mai 1305 verkaufte Lütold an die Brüder Walter undJohannes Stroulin zu Herrliberg um 9 Pfund Pfennige einen Acker,genannt Biberacker, bei Männedorf 3 ). Jetzt sind die bekannten Namender Begensbergerministerialen aus den Zeugenaufzählungen in den Ur-kunden Liitolds verschwunden. Nur ganz vereinzelt findet sich nochetwa ein solcher, wie z. B. derjenige eines Bitters von Steinmaur 4 ).
') Corp. dipl. nov. VII, 847; Lindin. mscrpt. XIV, 789.
! ) Lauffer, Beitr. 2, 9.
s ) Heg. Eins., Nr. 160.
*) Auch dies zeigt, dass jener Verkauf der Herrschaft Regensbergzwischen 1302 und 1305 stattgefunden haben muss. Doch besass Lütoldjedenfalls noch gewisse Rechte daselbst, wie sich aus Folgendem ergibt:Am 10. November 1305 urkundet er, dass Hermann Breme von Dielsdorfseinen Hof daselbst, genannt Meierhof, zur Hälfte an Rudolf Kürling,Metzger in Zürich, um 20 Mark verkauft habe (Reg. d. Spitals, Urk. 365).— 1306 gibt der Freiherr die Eigenschaft eines von Heinrich Stühlinger,Vogtes zu Regensberg, besessenen Mannlehensgutes um 2'/'» Mark Silbersan Wettingen auf (Wett. Urb., Nr. 611 c, pag. 212).