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Geschichte der Freiherrn von Regensberg : Ein Beitr. z. zürcherischen Landesgeschichte
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Ganz besonders häufig aber sehen wir in diesen Jahren Liitoldmit dem Gotteshause Wettingen, über welches er von seinem VaterUlrich die Schirmherrschaft ererbt hatte, verkehren. War früher jedochdieses Kloster genötigt gewesen, bei den Freiherrn von RegensbergSchutz und Hilfe zu suchen, so hatte dies nun insofern eine Aenderungerfahren, als Lütold der Jüngere sich jetzt häufig in der Lage sah,sich an jenes um Geld zu wenden und dafür Landabtretungen zumachen J ) oder Leibeigene zu veräussern 2 ). Sehr oft kam er auch inden Fall, Verträge, die seine Untertanen mit dem benachbarten Klosterabgeschlossen, zu bestätigen 3 ). Der Abt von Wettingen genoss wohl

nau, zum Teil denen von Regensberg gehört (deren Anteil damals auf dieHerzöge von Oesterreich übergegangen war), geteilt worden seien, so dassden Herzögen Lütold und Margaretha, den Johanniternttern Ulrich undKatharina zugefallen sei (St. Arch. Aarg., Leuggern 84).

*) So z. B. am 17. März 1290 die Vogtei an einem Gute zu Ehren-dingen. Arch. Wettg., pag. 1149.

') So am 10. Dezember 1294, wo Lütold eine grosse Zahl Eigenleuteum 45 Mark Silbers ziirch. Gew. an Wettingen verkaufte (St. Arch. Aarg.,Wettingen 231).

*) 1282, Mai 10, Neu-Regensberg: Gertrud, Gattin Burkhart desArztes von Neu-Regensberg, übergibt mit Zustimmung ihres Herrn, Lütoldsdes Jüngern von Regensberg, für 16 Mark Silber ihre Besitzungen zu Jetzunan Kloster Wettingen, indem sie auf alle Rechte verzichtet. Lütold erklärt,dass vorstehender Kauf nach Recht durch seine Hände gegangen sei undbekräftigt es durch sein Siegel (St. Arch. Aarg., Wetting. 186).

1283, Mai: Lütold VI. und sein Sohn, sowie Lütold VHI. willigenein, dass Jakob von Sulz ein Lehen von ihnen an Wettingen aufgibt undgeben das Eigen an das Kloster auf. (Arch. Wetting.; Kopp II, S. 362,Nr. 1.)

1285, Februar 13, Neu-Regensberg: Lütold (VIII.) von Regens-berg tut kund, dass Eberhard Scliado, sein Leibeigener, seinen Acker zuVollenmoos mit seiner Zustimmung übertragen habe (St. Arch. Aarg., Wet-ting. 193).

Ohne Datum: Der Edle Lütold von Regensberg urkundet, dassEberhard Schado, sein Höriger, dem Kloster Wettingen einen Acker inRegensberg übergeben habe, den er vom Kloster um vier Pfennig Zinszurückerhält (Arch. Wetting. Nr. 250, Dipl. 140 b).

1286, Januar 25, Neu-Regensberg: Lütold v. R. beurkundet,dass sein Ministeriale Conrad von Steinmaur mit dem Kloster Wettingeneinen Gütertausch vorgenommen habe, indem er ihm eine Schuppos zuGuphun für dessen Besitzungen zu Walthusen gegeben (St. Arch. Aarg.,Wettingen 199). >