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Geschichte der Freiherrn von Regensberg : Ein Beitr. z. zürcherischen Landesgeschichte
Entstehung
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Im Oktober 1287 finden wir Lütold VII. in Zürich, wo er fürseinen Dienstmann Albert von Lsegern eine Urkunde ausstellt'); die-selbe ist insofern interessant für uns, als der Freiherr darin Lütold vonBalbe genannt wird. Es zeigt das, dass er seinen Wohnsitz um dieseZeit bleibend auf der Burg Balm am llheine aufgeschlagen hatte, umvon da aus über die Beste seiner Herrschaft zu gebieten 2 ). Hier ver-lebte er nun eine Anzahl Jahre in Buhe, bis die Not ihn drängte,auch noch diesen Zufluchtsort zu veräussern. Nachdem er 1291 dazueingewilligt, dass sein Neffe Lütold, Diethelms Sohn, Kein- und Frohn-hof zu Lienheim (Ght. Baden) an Heinrich den Fröweler verkaufte 3 )und selbst am 31. Juli dieses Jahres an den Bheinauer-Mönch Heinriebvon Brasberg ein Gut bei Nak abgetreten hatte 4 ), sah er sich am1. Mai 1294 veranlasst, Stadt und Burg Kaiserstuhl sammt dem HofTengen und dem dazu gehörigen Kirchensatze an den Bischof Heinrichvon Constanz um 800 Mark Silbers zu veräussern B ). Wenige Monatespäter kam er dazu, auch seinen damaligen Wohnsitz zu Gelde zumachen. Am 13. September verkaufte er um 1634 Mark Silber anseinen Verwandten, den Grafen Budolf von Habsburg, Schloss undHerrschaft Balm sammt allem Zubehör 6 ), wie er es von seinem Vaterund seines Bruders Diethelm Sohn Lütold geerbt hatte 7 ). Doch nahmer vom Verkaufe einige Leute, sowie etliche Mannlehen, so zu Tillen-dorf und jenseits des Bandens, aus. Er verpflichtete sich, Budolf 65Mark Gülten zuzuweisen und, falls er nicht so viel hätte, für jedeMark Gülten 15 Mark Silber vom Kaufpreis abzuziehen. Sollte etwasan den Gütern oder Bechten abgehen, so hatte ein dreigliedriges

beide auf dem Schlosse Neu-Regensberg aufhielten, ihre Zustimmung gaben(St. Arch. Zell., Rüti 38).

') 1287, Oktober 6., Zürich: Lütold beurkundet, dass seinDienstmann Albert von Legern um 10 '/ b Mark Silber sein ausgedehntes Gutzu Boppelsen an Hilteburge von Seglingen verkauft habe (St. Arch. Zeh.,Oetenbach Nr. 112).

2 ) Dasselbe bezeugt auch eine andere Urkunde von 1287, nach 25. Mai(Neugart II, Nr. 1038) derzufolgeLütold der elter zu Balbe mit Huse ist."

*) Propstei Arch., Klingnau, Cop. Buch 331 und 331b.

*) Zapf, Monum. aneed. I, 488.

') Copialbuch Constanz, 327 d; Carlsruher-Archiv, fol. 361.

°) Herrg. II,Ii, Nr. 672.

') Nach dieser Stelle der IJrk. ist also Lütold, Diethelm's Solm, vordem 13. Sept. 1294 gestorben.