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war, welche eine von Kaiserstuhl oder von Balb gewesen sein mag —abzutragen, bis sie vollständig getilgt sei. Als Bürgen treten etlicheBürger von Kaiserstuhl ein.
Nachdem Lütold 1280 sammt seinen Brüdern für seinen Standes-genossen Ulrich von Bremgarten als Zeuge aufgetreten *), verkaufte er— wie er selbst sagt, von dringendem Geldmangel und von der Ungunstseiner Gläubiger bewogen — 1281 einen Hof zu Niederaffoltern 2 ).
Als dann Mitte der achtziger Jahre der Vater Lütold (VI.) starbund wohl um dieselbe Zeit auch Diethelm aus dem Leben geschiedenwar, da trat Lütold VII. das Erbe seines Vaters an und übernahm fürseinen unmündigen Neffen Lütold, Diethelm's Sohn, die Vormund-schaft 3 ). Mit seinem andern Neffen Lütold, Sohn des um 1281 ver-storbenen Ulrich, stand er ebenfalls auf gutem Fusse *). Doch aucher vermochte dem Niedergang des Hauses keinen Eintrag zu tun;langsam und stetig nahm der Verfall seinen Fortgang und nötigte zuimmer weitern Veräusserungen. So verkaufte Lütold am 16. Februar1286 zu Kaiserstuhl in seinem und seines Mündels Lütold Namenverschiedene Güter in Hegnau für 48 Mark an das Kloster Rüti 6 ),indem er sich jedoch ausbedang, dass, wenn das Gotteshaus je dieseGüter verkaufen wollte, er vor andern das Vorkaufsrecht haben undbei gleichem Angebote anderer bevorzugt werden sollte.
Es scheint, dass die beiden Zweige des Hauses Hegensberg einzelneRechte, besonders Lehenshoheiten, immer noch gemeinsam hatten. Soschenkten 1286 Lütold VII. und sein Vetter Lütold, Ulrichs Sohn,gemeinsam an das Kloster Rüti Güter zu Ludoltsweil 6 ) (Pf. Russikon),die der Edle Ulrich von Hunwil von ihnen zu Lehen getragen und für2 Mark an sie aufgegeben hatte 7 ).
*) Font. Rer. Bernens. III, pag. 274.
*) Seheuchzer, C. D. 686 a.
s ) Herrgott, Gen. II,ii , Nr. 636.
4 ) So ist er am 17. April 1284 Zeuge bei dessen Verlobung mit Ger-
trud von Lupfen, auf der Meinau, dort bezeichnet als „Lütold der jung".(Vide unter Lütold VIII).
6 ) Herrgott, Gen. H,n, Nr. 636.
6 ) St. Arch. Zeh., Rüti Nr. 36.
') Wie die Herren, so standen auch ihre Diener in Verbindung mitdem Kloster Rüti. So verkaufte 1287 Conrad von Sünikon, auch ein Mini-sterial beider Linien, an dasselbe Güter „in dem Tal" um 27 Mark Silbers,wozu die beiden Herren Lütold senior und Lütold junior, die sich damals