von Rapoltstein teilgenommen und setzt liier seinen Namen unter einAktenstück 1 ).
Dann trat er am 11. Juli zu Zürich an das dortige KlosterSeldenau das Eigen von Gütern an dem »Lugebüle« in Regensdorf ab,die seine Ministerialen Ulrich und Conrad von Mandach dem Gottes-hause veräussert hatten 2 ).
Zu Ende desselben Jahres 1277 wurde der Freiherr zu einerwichtigen Handlung beigezogen. Am 26. November verkaufte zu Maien-ried im Burgundischen die Gräfin Anna von Habsburg-Lauffenburg mitZustimmung ihres Gemahls Eberhard die Stadt Freiburg an KönigRudolfs Söhne. Als Zeuge dieser Handlung wird gleich nach demLandrichter Lütold VI. von Regensberg genannt 3 ).
Verschiedene Angelegenheiten führten diesen im März 1280 nachConstanz; dorthin kam auch einer seiner Lehensträger von jenseits desBodensees, der Schenk Hermann von Schmalegg (bei Ravensburg). Hierwurden verschiedene Güter ausgetauscht. Lütold von Regensberg hattevon dem Kapitel zu Constanz die Kirche zu Roggenbeuren sammt Patronatund Zugehör zu Lehen gehabt und dies an Schenk Hermann weiter-gegeben. Dieser letztere verkaufte jetzt dies Lehen an den ursprüng-lichen Besitzer, die Kirche von Constanz, zurück, indem Lütold derAeltere von Regensberg und sein Sohn ihr Recht daran aufgaben. Dafürstellte ihnen Hermann von Schmalegg aus seinem eigenen Besitze Güterzu Rindschnait, Winterbach, Trutzenwiler, Näsilbach und Ekkehards-kilche zu, was sie vom Kapitel Constanz als Lehen annahmen, um esals solches wieder an Schenk Hermann weiter zu geben. Das geschaham 25. März 1280 4 ). Zwei Monate später, am 23. Mai, veräussertejener auch noch seinen Anteil am Zehnten der Kirche zu Roggenbeurenan Constanz, wozu Lütold wohl wieder seine Zustimmung gab 6 ).
Lütold blieb also bis etwa Ende Mai in Constanz. Inzwischen,am 1. Mai, war durch den Bischof Rudolf II. (von Habsburg-Lauffen-burg), seinen Oheim, auch noch eine kirchliche Streitsache entschieden
') Kopp, E. B. II, 1, pag. 359, Anmerk. 6.
") Urk. Spit. Arch. Zeh.
') Kopp, E. B. II, 1, pag. 359, Anmerk. 7 und Font. Rer. Bern. IV,pag. 218.
') Ladewig, Constanz. Reg., Nr. 2515.
5 ) Cop. Buch, Constanz, Nr. 319.
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