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Schlosse dieses Namens die Höfe Dörnten und Mönchaltorf waren, alsErblehen an König Rudolf von Habsburg, 1273 oder 1274. Dieserbezahlte sofort 1450 Mark von der Summe, worauf Lütold vom Klosteraus für sein Guthaben befriedigt wurde, während St. Gallen den Restdes Kaufpreises erst nach langen Jahren erhielt.
So gebot jetzt des Ereiherrn einstiger Gegner Rudolf über dasehemals regensbergische, auch militärisch wichtige Schloss und Gebietvon Grüningen. Das hat jedenfalls auf die Zürcher grossen Eindruckgemacht und nicht am wenigsten dazu beigetragen, die Sage von dergänzlichen Verarmung des Freiherrn Lütold entstehen zu lassen. Auchdieser selbst war wohl mit dem Ende, das die langwierigen Verhand-lungen schliesslich genommen hatten, nicht recht zufrieden und tratnoch im Jahre 1274 in den Bund der schwäbischen Herren widerRudolf ein J ).
Im Frühling desselben Jahres finden wir Lütold in den jenseitsdes Rheines liegenden Gebieten seiner Herrschaft. Dort sucht er denEdeln von Klingen auf und weilt Ende März auf dessen neuerbautemSchlosse Nüwenherg. Hier überlässt der Gastgeber 2 ) seinem Gaste Lütoldam 21. März das Eigentum an vier Schuppossen im Dorfe Tüffenhuser 8 )sammt aller Zubehör, was der Ritter Lütold von Röttenlein und seinBruder bisher von dem Herrn von Klingen zu Lehen getragen hatten.
Als dann Lütold von Neuenberg aus weiter reiste und auch dasKloster St. Blasien, zu dem er früher in unliebsamen Verhältnissengestanden, aufsuchte, da kam ihm jene neue Erwerbung gut zu statten:am 8. April schenkte er 4 ) sie dem Gotteshause, dessen Mauern ihnbeherbergten.
Mit Ausnahme eines kurzen Aufenthalts im Thurgau im August1274 5 ) hören wir nun beinahe drei Jahre lang nichts mehr von ihm.Erst am 28. Januar 1277 taucht er wieder auf: Mit seinem BruderUlrich hat er zu Grafsberg im Elsass an einem Landgerichte Ulrichs
') Fuger, S. 92.
*) Mone, Z. f. G. d. Ob.-Rh. I, pag. 461.
s ) Sftdl. von St. Blasien.
*) Mone, Z. f. G. d. Ob.-Rh. VI, pag. 231.
5 ) 1274, Aug. 31, apud Honbereh: Lütold nobilis de Regensperg
ist Zeuge in einer Urkunde von Willibergis, Wittwe Ulrichs von Klingen-
berg, die eine Schuppis bei Unwiler an Kloster Feldbach übergibt. (Reg.
des Cist. Frauenklosters Feldbach, Nr. 24.)