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Geschichte der Freiherrn von Regensberg : Ein Beitr. z. zürcherischen Landesgeschichte
Entstehung
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Daas er auch die Beziehungen zu seinen Toggenburger-Verwandtenaufrecht erhielt, zeigt sich im Jahre 1236. Im Februar dieses Jahresreisten nämlich x ) die beiden Freiherrn von Hegensberg, Vater und Sohn,als Begleiter ihres Verwandten, des Brudermörders Diethelm vonToggenburg, nach der Stadt Hagenau im Unterelsass. Hier trat derGraf vor dem kaiserlichen Hofrichter Albert von Bossewac mit Anforde-rungen an den Abt von St. Gallen auf, der die Burg Utznaberg ansich gezogen, dann aber für deren Rückgabe Geissein gestellt hatte.Diethelms Klagen, welche sich hierauf bezogen, wurden jedoch abge-wiesen. Als Zeugen des Urteilsspruches treten nun auch die beidenRegensberger auf, die hier wohl zwischen ihrem Verwandten, demGrafen Diethelm, und dem ihnen befreundeten Abte zu vermitteln ge-sucht hatten.

Fast vier Jahre lang hören wir jetzt von ihnen nichts mehr.Erst 1239 erscheint Liitold der Aeltere wieder in einer Urkunde 2 ),die von neuem auf den Zusammenhang hinweist, in welchem dieRegensberger zu dem Kloster St. Blasien standen. Die Weihnachts-feiertage des genannten Jahres verbrachte unser Freiherr in jenemKloster des Schwarzwaldes; denn am 26. Dezember beurkundet erdaselbst mit dem Grafen Heinrich von Küsselberg 3 ), dass Ritter Ge-rung, genannt Strubel, ihr beider Lehensmann, ein Grundstück inLauchringen an das Kloster St. Blasien vergabt und nun vom Abt alsLehen wieder zurückerhalten habe 4 ).

Im Sommer des Jahres 1241 hielt er sich in der Nähe seinesOheims, Hartmanns des Aeltern, auf, zuerst wohl auf der Kiburgselbst. Am 28. Mai war er Zeuge, dass Hartmann seiner GemahlinMargaretha die Burgen Windegg (im Gasterland) und Oltingen (Pf.Kerzerz, Kt. Bern), sowie Vogtei und Besitzungen iu Schennis (Kt.St. Gallen), Weisslingen und Kembten (Pfr. Illnau) als Leibgedingeverschrieb. Und als etliche Tage später Graf Hartmann der Jüngereauf dem Schlosse seines Oheims erschien und sein Recht auf die ge-

l ) St. G. U. B. III, Nr. 875.

a ) Z. U. B. II, Nr. 527.

s ) Der letzte derer von Küssenberg; seine Burg lag nordöstlich vonRheinheim im heutigen Grossherzogtum Baden.

*) Dies bestätigte am 16. Juni 1245 Bischof Heinrich von Constanz(Z. U. B. II, Nr. 621.)