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Geschichte der Freiherrn von Regensberg : Ein Beitr. z. zürcherischen Landesgeschichte
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nannten Besitzungen aufgab, war nochmals am 1. Juni Lütold derAeltere Zeuge dieser Handlung 1 j.

Von Kiburg begleitete er die beiden Grafen nach Suhl - , wo derältere Hartmann am 9. Juli seine erste Heiratsgutverschreibung be-stätigte und noch andere Güter hinzufügte, auf deren Anrecht Hart-mann der Jüngere noch am selben Tage Verzicht leistete. Unter denverschiedenen Schriftstücken, die hierüber aufgesetzt wurden, findensich auch jeweilen Lütold V. und sein Sohn als Zeugen 2 ).

In gleicher Eigenschaft waren die beiden Freiherrn dabei, alsam 23. Juni 1243 zu Döttingen (südlich von Klingnau) der Reichs-ministerial und Burggraf zu Rheinfelden, Ulrich von Liebenberg, dessenGüter an solche der Regensberger anstiessen und der zu Lütold wohlin freundschaftlichen Beziehungen stand, dem Kloster Wettingen seineEigengüter in Steinmaur und Ried schenkte 3 ).

Auch Lütold selbst wandte, wie alle Regensberger kirchlich ge-sinnt, dem Kloster Wettingen seine Gunst zu. Im gleichen Jahre 1243beurkundete er, dass sein Ministeriale Berchtold von Regensberg jenemGotteshause ein Gut in Kiisnach (im Küssenbergertal, GrossherzogtumBaden) verkauft habe. Zugleich verzichtete er auf die Vogtei zu Aesch,das Wettingen vom Kloster Fahr erworben hatte 4 ).

Auch mit dem Gotteshause Kreuzlingen trat der Freiherr inVerbindung. Mit den Vertretern dieses Klosters schloss er am 15. Februar1244 zu Winterthur einen Kaufvertrag über verschiedene Güter ab B ),den als Landgraf Hartmann der Aeltere von Kiburg beurkundete.Darnach veräusserten die beiden Edeln Lütold von Regensberg undsein Sohn Lütold, Ritter, an Abt Siegfried von Kreuzlingen um100 Mark reinen Silbers ihre Güter und Besitzungen in Tuttweil 6 ),Buch 7 ), Krillberg 8 ), Murkbart 9 ) und Dingenhart 10 ) samt aller Zubehöran Rechten und Vogteien, was alles sie bisher als rechtmässiges Eigen-

0 Z. U. B. II, Nr. 552.

a ) Z. U. B. II, Nr. 555 und 556.

a ) Z. U. B. H, Nr. 584.

*) Z. U. B. II, Nr. 593. Aesch bei Wettingen.

E ) Z. U. B. II, Nr. 596.

°), *J u. 8 ) Im thurgauischen Bezirk Münchweilen (Gemeinde Wengi).') Südöstlich von Frauenfeld. Reste einer frühem Burg sind daselbstheute noch erkennbar.

") Gemeinde Matzingen, thurg. Bezirk Frauenfeld.