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tolcl V. anwendet x ) und das also noch von Lütold IV. hergerührt habenwird. Doch zeigt uns wenigstens dieser Versuch, dass die Edeln vonRegensberg damals einen Höhepunkt der Macht und des Ansehens er-reicht hatten.
In seinem Bestreben, seinen Besitz zu mehren und das Erreichtefestzuhalten — mochte nun das Recht darauf mehr oder weniger gutbegründet sein — kam der Freiherr bald in Konflikt mit dem KlosterEngelberg. Dieses beanspruchte über die Kirche St. Michael in Ober-wil bei Bremgarten 2 ) das Patronatsrecht, das Lütold IV. sammt derVogtei in Händen hielt. Da der Freiherr jene Ansprüche nicht aner-kannte, wandte sich Engelberg an Papst Lucius III. (1181—85), etwazwischen 1183 und 1185. Dieser beauftragte nun Bischof Hermann II.von Konstanz 8 ) (1183—89), die Sache zu untersuchen, was derselbe zuZürich auch that 4 ). Und da sieben zuverlässige Priester aus der Um-gegend bezeugten, dass das Patronat jener Kirche zu Engelberg gehöre,wurde es diesem zugesprochen und darüber eine — leider nicht mehrerhaltene — Urkunde ausgestellt. Papst Lucius und nach dessen TodePapst Urban III. am 28. Juni 1186 (oder 1187) zu Verona bekräf-tigten das Urteil 5 ). Trotzdem gab der Regensberger nicht nach, undder Streit schleppte sich weiter. Auch Erzbischof Konrad von Mainzmischte sich in denselben ein und entschied nach dem Urteile desBischofs. Nach jahrelangem Hadern bequemte sich Lütold 1190 end-lich zu einem Vergleiche, der für das Kloster sehr günstig ausfiel 6 ).Der Freiherr anerkannte das Unrecht, das er diesem getan, und trat,um dieses zu sühnen, an Engelberg nicht nur das Patronat der strittigenKirche, sondern auch die Vogtei über dieselbe ab, die er von seinenEltern ererbt hatte. Das Kloster übertrug ihm hinwieder dieselbe alsErblehen für alle Zeiten. Damit war denn der Streit endgiltig bei-gelegt 7 ).
') Z. U. B. I, Nr. 393 und II, 593.
а ) Nüsclieler, Gotteshäuser etc. in Gesch. Frd.. Bd. XXXIX, pag. 80.
3 ) Hermann von Fridingen.
') Z. U. B. I. Nr. 342.
б ) Z. U. B. I, Nr. 341.
6 ) Z. U. B. I, Nr. 353.
7 ) Zwar findet sich im Kloster Engelberg noch ein Brief an denPapst vor, der das Gegenteil davon andeuten möchte. Demnach wäre zwi-
schen dem von Engelberg bestellten Priester zu Oberwil und dem vonLütold dort eingesetzten harter Streit entstanden, infolge dessen nun