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Die Lehren der Astronomie
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Astronomie.

C-w. XI

bei diesen, sind die Perioden der zusammengehörigen Ver-änderungen einander gleich, und währenv die Perihelienentweder vermöge einer oscillatorischen Bewegung siehum deträchtliche Winkel diesseits und jenseits von ihrerursprünglichen Lage entfernen, oder in einem unermeßli-chen Zeiträume den ganzen Umkreis durchlausen, erfahrenauch die Ercentricitäten einsprechende, kleine Veränderun-gen, und erlangen, zulezt ihre ursprungliche Größe wie-der. So wie, hei der Mondsbahn, der schnelle Umlaufder Knoten verhindert, daß die Veränderungen der Nei-gung zu irgend cincr beträchtlichen Größe sich ansammeln,eben so bewirkt der noch weit schnellere Umlauf der Ap-siden eine rasche Ausgleichung der Veränderungen derErcentricüät, so daß auch diese sich niemals zu einemmerklichen Betrage anhäufen können. Indem nämlichdiese schnellen Umläufe der Knoten und der Apsiden be-wirken, daß die Mondsbahn in rascher Aufeinan-derfolge alle möglichen Lagen in Bezug auf die stö-renden Kräfte erhält, mögen diese von der Sonne, vonden Planeten, oder von der Erhöhung des Erdäguatorsherrühren, verhindern sie eine jede Sacularanbäufungkleiner Veränderungen, durch welche im Laufe der Jahr-hunderte die Ellipticität der MondSbahn wesentlich ver-größert oder verringert werden könnte. Wirklich zeigenauch die Beobachtungen, daß die mittlere Ercentricitätder Mondsbahn jezt noch dieselbe ist, wie sie in den frü-hesten Zeiten der Astronomie war.

576) Die Bewegungen der Perihelien und die Ver-änderungen der Edcentricitaten der Planetenbahnen sindauf die nämliche Weise und fast nach den nämlichenGesczen in einander verflochten und verwebt, wie dieBewegungen ihrer Knoten und die Aenderungen ihrerNeigungen. Eine jede von ihnen übt ihren Einfluß aufalle übrigen, und jede solche wechselseitige Einwirkunghat ihre eigene, besondere Ausgleichungspcriode, welchesich sodann, in Folge des im Ars. 526 aufgestellten Prin-cips, bei allen übrigen Theilen des Systems wiederholt.Auf diese Art häufen sich Cyklen auf Cyklen, und umsich einen Begriff von der vereinigten Dauer derselbenzu machen, brauchen wir nur die Länge von einer sol-