Evcccion dcs Mondes.
der Vergrößerung, als die der Verkleinerung, wenigstenssechs vollständige Mondsuinläufe umfaßt. Wenn sich nundie Sonne der Erde nähert, so werden jegliche störendenKräfte derselben namhaft vergrößert, und im andern Fallesehr vermindert. Folglich wird die Erweiterung der Bahndes Mondes, welche sie hervorbringt und die Vergröße-rung seiner Umlaufszeit, einer beständigen Schwankungunterliegen, indem dieselbe bald stärker, bald schwächerseyn wird, je nachdem sich die Sonne der Erde nähert,oder weiter von ihr entfernt. Und dieses stimmt in derThat völlig mit der Erfahrung ftdercin, fteöem der beob-achtete Unterschied zwischen euicr Lunation im Januar(wo die Sonne der Erde am nächsten ist) und einer Lu-nation im Juli (wo sie ihre größte Entfernung von der-selben erreicht) nicht weniger als Z5 Minuten beträgt.Diese Ungleichheit in der Bewegung des Mondes heißtdie Evcction desselben.
569) Eine andere äußerst merkwürdige Wirkung die-ser Art, die ebenfalls auf einer solchen untergeordneten,sich aber über einen unermeßlichen Zeitraum ausdehnen-den, Schwankung beruht, ist diejenige, die man die Sä-en l a r b c sch l c u n i g u n g der m i tct l c r c n B c w c-gung dcs Mondes nennt. Hallen) machte die Be-merkung, indem er die älteftcn'j von den Chalda.schcnAstronomen beobachteten Mondsstnsternissc mit denen inneuerer Zeit verglich, daß die Dauer deo Mondsumlaufesgegenwärtig merklich kürzer ist, als sie in jener entfern-ten Epoche war; und dieses Resultat hat sich, durch einefernere Vergleichung dieser doppelten Reihe von Beob-achtungen mit denen der Arabischen Astronomen im ach-ten und neunten Jahrhundert, Vollkommen beftättigt ge-funden. Es haben diese Verglcichungcn gezeigt, daß diemittlere Bewegung des Mondes in jedem Jahrhundertetwa um t l Secunden zunimmt, eine Größe, die an sichselbst zwar gering ist, aber durch ihre beständige Anhäu-fung nach Verlauf von großen Zeiträumen sehr beträcht-lich wird. Diese merkwürdige Erscheinung ist, wie dieder großen Ungleichheit des Jupiter uNd Saturn, langeZeit hindurch für die Geomcter ein Gegenstand mühsa-mer Untersuchungen gewesen. Sie fanden es in der
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