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Die Lehren der Astronomie
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Von den Störungen.

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eigen ist und bewirkt, daß jedes Körpertheilchcn im Uni.;versum dem Einflüsse eines jeden niedern Thcilchens un-terworfen ist, überstell er keineswegs die Modifikationen,welche diese allgemeine Ausdehnung des GesczeS >11 denResuktatcn einer spcciellern und beschränktcrn Anwendungdesselben auf die Bewegung der Planeten um die Sonneund der Trabanten um ihren Hauptplaneten als ein-zige Attractionsmittelpiinktc derselben, herbeiführenwurde. Ja-fein außerordentlicher Scharfsinn ließ ihnbald sehr bestimmt erkennen, wie einige der bedeutendstenUngleichheiten in der Bewegung des Mondes lediglichin dieser allgemeineren Art und Weise, die Wirkung derAttractionskraft aufzufassen, ihre Erklärung und ihrenUrsprung finden, namentlich die rückgangige Bewegungder Knoten und der direkte Umlauf der Apsiden derMondsbahn. Und wenn Newton seine Untersuchungennicht auch auf die gegenseitigen Störungen der Planetenausdehnte, so geschah dieses nicht etwa deßhalb, weil ernicht erkannt hatte, daß solche Störungen vorhanden seynmüssen, und mit der Lange der Zeit in dem gegen-wartigen Zustande des Planetensystems große Bcrändc-rungcn hervorbringen können, sondern es ist dieses derdamaligen Unvollkommcnhcit des praktischen Theiles derAstronomie zuzuschreiben, der noch nicht diejenige Genau-igkeit erlangt hatte, die erforderlich ist, um zu einem sol-chen Unternehmen einzuladen und es wirklich anwendbarzu machen. Was indessen Newton ungeschehen ließhaben seine Nachfolger vollendet; und heut zu Tagegibt es keine einzige, größere oder kleinere, durch Beob-achtungen entdeckte Störung, deren Ursprung nicht ausder gegenseitigen Gravitation den einzelnen Theile unse-res Planetensystemes l hergeleitet worden wäre, und dieman, ihrem Zahlenwerthe nach, nicht auf das genauestedurch eine strenge, nach Newton's Grundsätzen ausge-führte Rechnung ausgcmittelt hatte.

491) Rechnungen dieser Art erfordern, wenn sie mitErfolg durchgeführt werden sollen, eine sehr tief einge-hende Analyse, deren nähere Entwickelung nicht mit demZwecke dieses Werkes vereinbar seyn würde. Der Leser,welcher derselben vollständig Herr werden will, muß sichWrschelS Astronomie. 26