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Die Lehren der Astronomie
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Synodischcr lt»ilauf des Mondes.

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die Sichtbarkeit des dunkeln Theiles des jnngen Mon-des, welcher das Coniplemeut der Sichel desselben bil-det (Art. 359.). Denn wenn der Mond für die Erdenahe Neunwnd ist, so ist letztere für den ersteren, umuns des Ausdruckes zu bedienen, beinahe voll; es wirkdann feine dunkele Hälfte durch das starke Erden-licht erleuchtet, und ein Theil desselben, welcher zu-rückgeworfen wird, macht sie uns in der Dämmerungsichtbar. Je mehr der Mond zunimmt, desto wenigerbietet ihm die Erde von ihrer erleuchteten Seite dar,und die fragliche Erscheinung verschwindet allmahlig.

353) Der Mondsmvnat wird bestimmt durch dieWiederkehr der Phasen des Mondes. Er wird voneinem Neumond bis zum andern gerechnet, d. h. vondem Moment an, wo der Mond aus seiner Conjnnc-tion mit der Sonne tritt, bis dabin, wo er wieder indieselbe zurückkemt. Wenn die Sonne still stände, wieei» Firstern, so würde der Zeitraum zwischen zwei aufeinander folgenden Conjnnctionen dem (iberischen Um-laufe des Mondes (Art. 338.) gleich senn; da aber dieSonne am Himmel scheinbar in einerlei Richtung mitdem Monde, nur langsamer als dieser fortschreitet, sohat letzterer mehr als einen vollständigen siderischen Um-lauf zu machen, um die Sonne wieder einzuholen, undbraucht mithin dazu eine längere Zeit, was eben denMondsmonat giebt, oder wie man sich in der Astrono-mie auszudrücken pflegt, den spn o di sehen Umlaufdes Mondes. Die Differenz zwischen ihm und demsiderischen Umlaufe ist leicht zu berechnen, wenn manerwägt, daß der überschüssige Bogen (wie groß er auchseyn möge) von der Sonne beschrieben wird mit ibrertäglichen Geschwindigkeit von (>",98565 in der ncm-lichen Zeit, in welcher der Mond diesen Bogen undaußerdem einen vollständigen siderischen Umlauf mitseiner lagliche» Geschwindigkeit von 13",17649 beschreibt;und da also diese beiden Zeiten identisch sind, so ver-halten sich die beschriebenen Räume zu einander, wiedie Geschwindigkeiten.^') Aus diesen Angaben kann

V und v ,liege» die niittclb.ircn Wiiiketgeschwindigkeiic»des MonScs und der Sonne, x den überschüssigen Böge»