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Die Lehren der Astronomie
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242 Astronomie. Sah. V.

die elektrische Entladung, umsehen, als den Ursprungder Sonnenausstrahlung in einer wirklichen Verbrennungwägbaren Brennmateriales, sey es sest oder gasförmig,suchen. 2)

Wenn die Electricität ihren Weg durch außerordentlich ver-dünnte Luft oder Dämpfe nimmt, so giebt sie Licht undohne Zweifel auch Wärme aus. Könnte es nun nicht derFall sehn, daß eine ununterbrochene Strömung elektrischenStoffes beständig in der unmittelbaren Nähe der Sonne cir-culirte, oder die Planetarischcn Räume durchkreuzte, und inden oberen Regionen ihrer Atmosphäre diejenigen Erscheinun-gen erregte, für welche wir, zwar nach einem sehr kleinenMaaßstabe, dennoch aber eine» unzweideutige» Beleg in un-serem Nordlichte haben! Daß eine Analogie zwischen demSonnenlichte und dem Nordlichte möglich sey, hat mein Va-ter in seiner bereits citirten Abhandlung sehr bestimmt be-hauptet. Es würde ein höchst interessanter Gegenstand fürErperimentalforschung sehn, auszumitteln, in wie weil einebloße Verdoppelung von Flammenschichten, in einiger Ent-fernung hinter einander (wodurch ihr Licht zu jeder erfor-derlichen Intensität gebracht werden könnte), der Hitze desrcsultirendcn zusammengesetzten Strahles die Raum durch-dringende Kraft mitzutheilen vermöchte, durch welche sichdie wärmcerzeugcndc» Sonnenstrahlen auszeichne». Wirkönnen auch die Bemerkung hinzufügen, daß der ruhige Zu-stand der Polargcgenden der Sonne, im Vergleiche zu denAcguatorialgegcnden (wenn ihre Flecke wirklich atmofphärischsind), nicht lediglich durch die Umdrehung um ihre Are er-klärt werden kann, sondern zugleich aus einer Ursache ent-springen müsse, welche außerhalb der Sonne liegt, so wiewir auch sehen, daß die Streifen des Jupiter und des Sa-turn, und unsere Passatwinde aus einer Ursache entspringen,die außerhalb dieser Planeten liegt und sich mit der Rota-tion derselben verbindet, welche letztere für sich alleinkeine Bewegungen erzeugen kann, wenn einmal die Formdes Gleichgewichtes erlangt ist.

Die prismatische Analhse des Tonnen-Strahles bietetim Farbcnbilde eine Reihe fester Linien dar, gänzlichunähnlich denen, welche dem Lichte irgend einer bekanntenterrestrischen Flamme angehöre». Dieses kann uns späterzu einer klarern Einsicht seines Ursprunges verhelfen. Be-vor wir aber Folgerungen aus einem solchen Merkmaleziehen können, müssen wir bedenken, daß der Sonnenstrahl,ehe er zu uns gelangt, die ganze Absorptionskraft unsererAtmosphäre, wie auch diejenige der Sonncnatmosphärc erfah-ren hat. Von letzterer wisse» wir nichts, und können über sie