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Die Lehren der Astronomie
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Wirkung der Sonnenstrahlcn. L4I

Wirksamkeit, die für den menschlichen Gebrauch in un-sernHolz-undKohlenlagern aufgespeichert sind. DieSonneu-strahlen bewirken, daß die Gewässer des Meeres in Ge-stalt von Dampfen die Luft dnrchkreisen und das Landbewässern, indem sie Quellen und Flüsse erzeugen. Durchdie Sonnenstrahlen werden alle Störungen des chemi-schen Gleichgewichtes der Naturelemente hervorgebracht,welche, durch eine Reihe von Compositionen und De-compositionen, neuen Erzeugnissen ihr Daseyn geben,und eine Versehung der Stoffe bewirken. Selbst dielangsame Verminderung der festen Bestandtheile derErdoberfläche, worin eben die hauptsachliebsten geologi-schen Veränderungen derselben bestehen, und ihre Ver-breitung unter die Gewässer des Qceans, rühren einzigund allein von der beständigen Einwirkung des Windesund Regens, und von dem abwechselnden Einflüsse derJahreszeiten her; und wenn wir die, auf diese Art be-wirkte, unermeßliche Versehung des Stoffes erwägen,so wie die daraus entstehende Zunahme des Druckes übergroßen Räumen im Meeresbette, und die Abnahme des-selben über entsprechenden Landiheilen, so läßt sich leichtbegreifen, wie die elastische Kraft unterirdischer Feuer,solchergestalt auf der einen Seite zurück gedrängtwird, und auf der andern geringern Widerstand erfährt,an einzelnen Stellen durchzubrechen vermag, wenn derWiderstand kaum noch ausreichend ist, sie zurück zu hal-ten. Man sieht also hieraus, daß man auf diese Weisesogar von vulkanischer Thätigkeit herrührende Erschei-nungen auf den allgemeinen Gesichtspunkt des Einflussesder Sonnenstrahlen zurückführen kann.

337) Das große Geheimniß besteht indessen darin,zu begreifen, wie ein so enormer «Sonnenbrand (wennes ein solcher ist) unterhalten werden könne. Hier läßtuns jede Entdeckung in den chemischen Wissenschaftenin vollständiger Ungewißheit, oder scheint vielmehr dieAussicht auf eine wahrscheinliche Erklärung immer wei-ter zu entfernen. Wenn man Vermuthungen wagendürfte, so würden wir uns eher nach der bekanntenMöglichkeit einer unendlichen Erzeugung von Wärmedurch Frictiou, oder nach der Erregung derselben durch