Trigonometrische Vermessungen.
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die Anzeigen dieser seltsam unregelmäßig gebenden llhrzn dringen, damit wir lange zuvor und mit absoluterSicherheit vorher sagen können, an welcher Stelle unterden Sternen der Mond zu jeder Stunde, Minute undSekunde, an jedem Tage jedes Jahres, nach Greenwicherörtlicher Zeit, vom Mittelpunkte der Erde aus gesehenwerden würde, und von jedem zugänglichen Punkteihrer Oberfläche aus wirklich gesehen wird; und diesesist für die Längenbestimmungen die Methode derMon d s b e o b a ch t u n g e n. Die Winkelabstände desMondes von allen den glänzenden und Hanptsternen,welche ans seinem Wege liegen, wie sie vom Mittelpunkteder Erde aus gesehen werden würden, sind in den unterLandescontrole erscheinenden Almanachen mit der größte»Sorgfalt und Schärfe berechnet und in Tabellen gebracht.Sobald nun ein Beobachter an irgend einem Orte derErde zu Wasser oder zn Lande, den wirklichen Abstanddes Mondes von einem dieser Normalsterne mißt,(deren Orte am Himmel für diesen Zweck mit der größ-ten Genauigkeit bestimmt sind), so bat er damit auchin der That diejenige Vergleichung seiner örtlichen Zeitmit den örtliche» Zeiten jeder Sternwarte in der Weltangestellt, durch welche er in den Stand gesent wird,die Differenz der Länge seines Orts von einer oder vonallen Sternwarten z» erfahren.
L2S) Die Breiten und Längen irgend einer Anzahlvon Punkten auf der Oberflache der Erde können durchdie oben beschriebenen Methoden ausgemittelt werden;und bestimmt man auf diese Weise eine hinlängliche Zahlvon Hauptpunkten, und füllt die Zwischenräume durchörtliche Vermessungen ans, so kann man Ebarten vonLändern coustruiren, die Umrisse von Festländern undInseln ansmitteln, den Lauf der Flüsse und der Berg-ketten angeben, und großen und kleinen Städten ihrerichtige Lage ertheilen. In der Praxis hat man es in-dessen einfacher und leichter gefunden, jedes besondereLand in eine Reihe großer Dreiecke zn zerlegen, derenWinkel Standpuncte sind, welche einer vom andern ausdeutlich erkannt werden könne». Von diesen Dreieckenwerden nur die Winkel mit dem Theodoliten ge«Herschels Astronomie. 13