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Astronomie.
Cap, III.
wird ein Gran Anlage eine fernere Ausdehnung von
INI«,« bewirken, eine Quantität, welche bei einer
Berührung, wie die in Frage stehende, unmöglich un-erkannt bleiben kann. Somit hatten wir also ein Mit-tel, die Schwerkraft an irgend einem Standorte bis ansr
ssvvötss'^'"' 5«"Ze" Große zn messen.
190) Das andere, oder das dynamische Verfahrendurch welches die Kraft bestimmt werden kann, dieein gegebenes Gewicht gegen die Erde bintrcibt, bestehtdarin, die Geschwindigkeit auszumitteln, die sie demGewichte verleiht, wenn man es in einer gegebenenZeit, z. B. 1 Sekunde, frei fallen laßt. Diese Ge-schwindigkeit kann zwar nicht direct gemessen werden,aber indirect, indem nämlich die Grundsätze der Me-chanik, in der Beobachtung der Schwingungen einesPendels, ein leichtes und sicheres Mittel darbieten,sie, und sonach auch die Intensität der Schwere zubestimmen. Es ist in der Mechanik erwiesen, daß,wenn man ein und dasselbe Pendel an verschiedenen«Standorten, oder unter dem Einflüsse verschiedenerKräfte schwingen läßt, und an jedem Orte die Anzahlder in derselben Zeit vollbrachten Schwingungen zählt,die Intensitäten der Kräfte sich zu einander verhaltenwie die Quadrate der Anzahl der stattgefuudenen Schwin-gungen, und auf diese Art wird ihr Verhältniß be-kannt. So hat man z. B. gefunden, daß ein Pendelvon einer gewissen Gestalt und Lange unter dem Aegna-tor während eines mittlern Sonnentages 80100 Schwin-gungen macht; und daß dasselbe Pendel, wenn es nachLondon gebracht wird, in derselben Zeit 80535 Schwin-gungen macht. Daraus schließen wir, daß die Inten-sität der Kraft, welche das Pendel am Aegnator nie-derwärts zieht, sich zu derjenige» in London, wie dasQuadrat vou 80400 zu dem Quadrate von 8K535,^odcr
svicliqen Verfahren voraus haben würde, sind von der Art,Saß der Versuch wohl der Mühe werth wäre.