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Die Lehren der Astronomie
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Oertlichc Veränderung der Schwere.

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welches die Erde ihre jetzige Gestalt wirklich ange-nommen hat, sondern es ist blos unsere 'Absicht, zuzeigen, das? dieses die Gestalt sey, nach welcher sie,nnccr der Bedingung einer Umdrehung um ihre Are,streben muß, und welche sie erlangen winde, selbstwenn sie ursprünglich und (um uns so auszudrucken)ans eine verkehrte Weise anders eingerichtet gewesenwäre.

184) Sind aber einmal die Dimensionen der Erdeund die Zeit ihrer Umdrehung bekannt, so laßt sichdaraus leicht die genane Grbße der Centrifugalkraft

berechnen, welche unter dem Aeguator — ^ derjeni-gen Kraft ist, mit der alle Korper, sowohl feste alsflüssige, nach der Erde hin zu falle» streben. Um die-se» Bruchtheil seiner Schwere ist also das Meer unterdem Aeguator leichter, und kann folglich hier einenhoher» Stand, oder eine größere Entfernung vom Mit-telpunkte behaupten, als an den Pole», wo keinesolche gegenwirkende Kraft besteht, und wo man folg-lich das Wasser als specifisch schwerer betrachtendarf. Indem die Mathematiker von diesem Grund-satze ansgiengen, und ihn mit den Gesetzen der Schwere(wie sie Newton entwickelt har, und worüber weiterunten ausführlichere Erläuterungen vorkommen werden)in Verbindung brachten, sind sie im Stande gewesen,-> pi-loi-i zu erforschen, welches die Gestalt deS Gleich-gewichts eines Körpers seyn müsse, der eine solche in-nere Beschaffenheit har, wie wir sie der Erde zuzu-schreiben Grund habe», der ganz oder zum Theil miteiner Flüssigkeit bedeckt ist, der sich'endlich gleichförmiginnerhalb 24 Stunden umdreht; und es hat sich erge-ben, daß das Resultat dieser Forschung auf eine sehrgenügende Weise mit dem übereinstimmt, was uns dieBeobachtung an die Hand giebt. Aus diesen Forschun-gen geht hervor, daß die Gestalt des Gleichgewichtesder Erde in der That keine andere sey, als diejenigeeines abgeplatteten EllipsoidS, und zwar von einemsolchen Grade von Elliptieitat, der beinahe vollkommenidentisch mit demjenigen ist, welchen wir beobachtet

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