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Astronomie.
Cap. I.
ander anfangs bedeckten, werden sich trennen, anderesich nahern und vielleicht einander verbergen. EntfernteObjecte dagegen werden nicht so große und auffallendeVeränderungen der relativen Lage darbieten. Ein Ge-genstand, ostlich von seinein ursprünglichen Standpunkte,in 1 oder 2 Meilen Entfernung, wird immer noch vonihm mit einer kaum merklichen Abwendung auf denOstpunkt seines Horizontes bezogen werde». Der Grunddavon liegt darin, daß wir die Lage jedes Gegenstandesauf die Oberfläche einer imaginären Kugel von unbe-stimmtem Radius beziehen, in deren Mittelpunkte sichunser Auge befindet; und wenn wir in einer Richtung
(Fig. 7.) fortschreiten, nehmen wir diese imaginäreKugel mit uns, so daß die Sehstrahlen ch, durch
welche die Gegenstände auf die Oberflache der" Kugelbezogen werden (bei a z. B. ), ihre Lagen in Bezugauf die Linie auf welcher wir uns bewegen, unddie als eine Ape oder Beziehungslinie dient, verändern,und neue Lagen L?p, iZOg annehmen, indem siesich um ihre betreffenden Gegenstände, wie um Mittel-punkte, drehen. Ihre Durchschnitte mit unserer Seh-sphäre, bei p> und g, werden sich also an der Oberflächeder letzter» von einander entfernen, jedoch mit verschie-denen Graden von Winkelgeschwindigkeit, im Verhält-nisse zu ihrer Nahe. Dieselbe Größe des Fortschrittes
giebt bei dem nahen Gegenstande einen größernWinkel als bei dem entfernten ch.
69) Diese scheinbare Winkclbcwegung eines Gegen-standes an unserer Sehsphare *), welche aus einer Ver-änderung unseres Gesichtspunktes entsteht, heißt Pa-
") Die imaginäre Sphäre außer uns, auf welche wir die Orteder Gegenstände beziehe», und die wir überall mit unsnehmen, wohin wir uns begeben, ist ohne Zweifel durchJdccnassociation innig verbunden, wenn nicht gänzlich ab-hangig von jener dunkel» Wahrnehmung einer Empfindungin den Netzhäuten unserer Auge», wovon wir uns, selbstwenn sie geschlossen und nicht erregt sind, nicht gänzlich