Cap> l.
Himinelskugel.
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rend sie offenbar keinen Theil der Erde ausmachen undkeine Stiche von ihr empfangen, doch nicht aufs Ge-radewohl, wie Wolken in der Luft, herumschwimmen,auch nicht von Winden in Bewegung gesetzt werden,außerhalb unserer Atmosphäre liegen. Als solchehaben wir sie betrachtet, als wir von ihren Strahlen-brechungen sprachen; nämlich als Himmelskörper, welcheim unermeßlichen Raume jenseits der Atmosphäre c.ri-stiren, und vielleicht in enormen Entfernungen von unsund von einander, ungeachtet wir das Gegentheil zubemerken glauben.
49) Könnte ein Beobachter, nicht von der Erdeoder sonst einem festen Unterstützungspunkte getragen,eristiren, so würde er mit einem einzigen Blick denganzen Inhalt des Raumes — die sichtbaren Bestand-theile des Weltalls — rings um sich herumschauen, undbei dem Mangel jedes Mittels, ihre Entfernungen vonsich zu beurtheilen, würde er sie in den Richtungen, inwelchen er sie von seinem Stundpunkte aus sieht, an dieconcave Oberfläche einer imaginären Kugel versetzen, de-ren Mittelpunkt sein Auge ist, und deren Oberfläche inunbestimmter, unermeßlicher Entfernung liegt. Vielleichtwürde er diejenigen Himmelskörper, die ihm groß undglänzend erscheinen, für näher halten, als die kleinerenund weniger glänzenden; aber, unabhängig von anderenMitteln der Beurtheilung, würde er nicht mehr Ge-währleistung für seine Meinung haben, als für dieVorstellung, daß sie alle gleichweit von ihm abstehen,und wirklich an einer solchen sphärischcn Oberflächeihre Standorte haben. Es würde jedoch nichts Unrich-tiges darin enthalten seyn, wenn er ihre Orte, geo-metrisch gesprochen, an diejenigen Punkte einer solchenrein eingebildeten Kugel versetzte, welche ihre respecti-ven Sehstrahlen treffen; und es würde sogar damitgroßer Vortheil verbunden seyn, weil dadurch die Er-scheinung und der relative Stand derselben genau ge-messen , angemerkt und verzeichnet werde» könnte. DieGegenstände in einer Landschaft befinden sich in allenmöglichen Entfernungen vom Auge, und dennoch tra-gen wir sie, nach ihren gerade stattfindenden schein-