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Die Lehren der Astronomie
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Cap. I.

Allgemein»' Gestalt der Erde.

II

und nach die Lagen NOo, üllstp, ssilOg cinninunt, sowird der Berührungspunkt auf der Oberfläche derKugel den Kreis !>j () b> () beschreiben. Der Flächenin-halt dieses Kreises ist der für den Beobachter bei lVlsichtbare Tbcil der Erdoberfläche, und der Winkel ^ fist O,welcher von den beiden äußersten Sehstrahlen einge-schlossen wird, ist das Maaß seines scheinbaren Winkel-durchinessers. Wenn wir für jetzt die Wirkung derStrahlenbrechung in der unter »VI befindlichen Luft ganzbes Seite setzen (wovon weiter unten die Rede seyn wird),die immer dazu beitragt, diesen Winkel etwas zu ver-größern, oder ihn stumpfer zu machen, so ist die-ses der Winkel, der mit dem Depressions - Sector ge-messen wird. Nun ist es einleuchtend, I) daß, je hö-her der Punkt lVI über m, dem unmittelbar unter er-sterem auf der Kugel liegende» Punkte, erhaben ist, umdesto größer auch die sichtbare Fläche, nämlich das Kn-gelscgment oder der Abschnitt R st (> styn müsse;L) daß die Entfernung des scheinbaren Horizon-tes*», oder der Grenze, welche unser Auge erblickt,nämlich die Linie iV'I d?, zunimmt; und 3) daß derWinkel weniger stumpf wird, oder mit an-

dern Worten,"daß der scheinbare Winkeldnrehmesser derErde abnimmt, der nirgends den Betrag von zwei rech-ten Winkeln oder I8l>" erreicht, sonder» um eine merk-liche Größe geringer ausfällt, und zwar um so gerin-ger, je höher wir den Standort nehmen. Die Figurgiebt drei Standpunkte von verschiedener Höhe, sammtdem, einem jeden entsprechenden Horizonte w. , undschon ein Blick darauf genügt, um unsere Meinungaufzufassen. Wir wollen uns jetzt auf den größer» undmehr in die Augen fallenden Horizont rVIOst 2 be-schränken, und der Leser stelle sich n und Dst l) gals die beide» Schenkel eines bei lVI durch ein Gelenkverbundenen, und von der dazwischen liegende» KugelN »> () auseinander gehaltenen Richtscheites vor. Esliegt nun auf der Hand, daß, wenn das Gelenk ssl ge-

P ich begrenze.