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2 (1880) 1835 - 1847
Entstehung
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Felis an Rebecka.

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Nicht-Reisen, Nicht-Dirigiren, Nicht-Aufführen) so leb-haft empfinde, dass ich ihm nachgeben rnuss, und so Gott will,meine Lebenseinrichtung in dem ganzen Jahr darnach zutreffen gedenke. Daher ist mein Wunsch, Winter, Frühjahrund Sommer hindurch hier ruhig zu bleiben, sans Reise, sansMusikfest, sans every tliiny und wenn wir nicht der Gesundheitwegen in ein Taunusbad müssen, so wird auch das schwer-lich geschehen. Deshalb habe ich schon alle Einladungen derArt ausgeschlagen (darunter eine, die mir ausserordentlichschmeichelte, nach New-York zu einem Musikfest). Das ruhigeeinförmige Leben ist mir den Sommer in Soden so lieb ge-worden und die Tage, an denen jetzt mit dem Kinde sichBesserung zeigte und wir wieder freier athmen konnten, habenmir wieder so wohl getlian, dass mir jene Absagungen wahr-lich kein Opfer waren, und dass ich eigentlich glaube, zusolch einer stillen ruhigen Existenz geboren zu sein. We-nigstens fühle ich mich dann gesünder und ileissiger, und mehran meinem Platz, als sonst wo.

Dass ich die Berliner Stelle aufgeben musste, hat DirFanny geschrieben. Es war mir nicht möglich, mit gutemGewissen an der Spitze eines öffentlichen Musikwesens zubleiben, das ich für schlecht halte, und zu dessen Besserungdie Macht nicht in mir, sondern dort allein in dem Königeliegt, der freilich an andere Sachen zu denken hat. Mündlichmehr davon, so viel Du nur irgend wissen und still halten willst.

Und lass uns in dem neuen Jahre hier am Rhein wiederzusammenkommen; froh und glücklich und unverändert, dasgebe der Himmel! Fanny wird Dir meine Idee vom Familien-Kongress am Rhein erzählen; Paul kommt gewiss; denkt daran,Gott lasse es gelingen.

Auf frohes Wiedersehen, liebe Schwester!"

Dein F elix.